Berufsperspektiven
Mit dem Bachelor Berufspädagogik Metall- und Elektrotechnik legst du den Grundstein für spannende Tätigkeiten in der beruflichen Bildung und in der Praxis. Du kannst bereits nach dem Bachelor in außerschulischen Bildungseinrichtungen unterrichten oder in Betrieben Ausbildungstätigkeiten übernehmen.
Typische Arbeitsorte sind:
- Berufsschulen und technische Fachschulen
- Betriebe der Metall- und Elektroindustrie (Ausbildung und Schulung von Auszubildenden)
- Außerschulische Bildungseinrichtungen und Weiterbildungseinrichtungen
- Fachabteilungen in Unternehmen für Schulungen und Qualifizierungsprogramme
Lehr- und Schulbereich
Wenn du den klassischen Lehrerberuf an beruflichen Schulen anstrebst, schließt sich in der Regel ein Master of Education und anschließend der Vorbereitungsdienst (Referendariat) an, der mit dem zweiten Staatsexamen endet. Danach bist du als Lehrkraft an Berufsschulen voll qualifiziert – und bist damit den Lehrkräften an Gymnasien gleichgestellt. Berufsschulen bieten dir ein spannendes und zukunftssicheres Arbeitsfeld, indem du sowohl technisches Wissen vermitteln als auch eigene Projekte gestalten kannst.
Betriebe der Metall- und Elektroindustrie
Hier begleitest du Auszubildende im Betrieb, planst Ausbildungsabläufe und sorgst dafür, dass praktisches technisches Wissen vermittelt wird. Du unterstützt Mitarbeitende bei Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen, gestaltest praxisorientierte Lerninhalte und trägst dazu bei, dass berufliche Ausbildung reibungslos und effizient abläuft.
Außerschulische Bildungseinrichtungen und Trainingszentren
Du führst Seminare, Weiterbildungen oder Lehrgänge für verschiedene Zielgruppen durch und entwickelst Schulungskonzepte, z. B. für berufliche Qualifizierung oder technische Weiterbildung.
Fachabteilungen in Unternehmen
Du übernimmst Trainings, Coachings oder Qualifizierungsprogramme für Mitarbeitende, etwa zu neuen Technologien, Arbeitssicherheit oder digitalen Fertigungsmethoden. Dabei kombinierst du technisches Fachwissen mit pädagogischen Methoden.
Deine Schwerpunktfelder
Im Schwerpunkt Metalltechnik lernst du, wie du Auszubildende in Berufen der Metall- und Fertigungstechnik praxisnah unterstützt. Typische Bereiche sind z. B. Zerspanung, Schweißtechnik, Maschinenbau oder Fertigungsplanung. Du begleitest Auszubildende in Werkstätten und Produktionshallen, planst Projekte wie die Herstellung von Bauteilen oder Maschinenteilen und sorgst dafür, dass praktisches Fachwissen vermittelt wird. Auch Themen wie Sicherheit am Arbeitsplatz, Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung gehören dazu.
Im Schwerpunkt Elektrotechnik liegt der Fokus auf der praxisnahen Vermittlung elektrischer und elektronischer Systeme. Du unterstützt Auszubildende in Berufen wie Elektroniker:in für Betriebstechnik, Automatisierungstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik. Typische Einsatzorte sind Labore, Fertigungshallen, Leitstände oder Smart-Factory-Umgebungen. Du planst praxisorientierte Übungen, zeigst, wie Schaltungen aufgebaut oder Maschinen programmiert werden, und sorgst dafür, dass Theorie und Praxis eng verzahnt werden.
Beide Schwerpunkte bereiten dich darauf vor, technisches Fachwissen mit pädagogischen Methoden zu verbinden, Lernprozesse praxisnah zu gestalten und Menschen gezielt in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern.
Aufbauender Masterstudiengang
Das Selbstreflexions-Tool (SRT) bietet Lehramtsstudierenden der Universität Kassel die Möglichkeit, sich gezielt und anonym mit ihrer Studiensituation auseinanderzusetzen. Sie können sich online mit verschiedenen studienrelevanten Dimensionen (z.B. „Motivation“ oder „Meine Herausforderungen“) beschäftigen und erhalten eine wissenschaftlich fundierte Rückmeldung zu den Angaben. Zudem zeigt dieses Angebot vom Projekt „Lehramt studieren, Erfolg reflektieren“ (LASER) und dem Kernstudium vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote an der Universität Kassel auf.
Den Online-Selbsttest und weitere Informationen finden Sie hier.
Wenn Sie an Ihrem gewählten Studium zweifeln, sich aber sicher sind, dass Sie weiterhin studieren möchten, kann für die weitere Studienorientierung und -wahl der wissenschaftlich fundierte Studium-Interessentest (SIT) hilfreich sein. Dieser Selbsttest unterstützt Sie dabei, ein Studium gemäß Ihren persönlichen Interessen und Neigungen zu finden und kann als Einstieg für eine weitergehende Studienberatung an der Hochschule dienen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Für Studierende eines Lehramts gibt es kurze und wissenschaftlich fundierte Fragebögen, die bei Studienzweifeln helfen können, sich zentrale Dimensionen des Lehrberufs vor Augen zu führen, persönlichen Voraussetzungen zu reflektieren und Anregungen im Bereich der Kompetenzentwicklung zu erhalten.
Fragen zu persönlichen Interessenlagen in Verbindung mit dem Lehrberuf finden Sie hier.
Fragen, wenn Sie bei der Wahl Ihrer Unterrichtsfächer unsicher sind, finden Sie hier.
Fragen für Studierende mit schulpraktischen Erfahrungen finden Sie hier.
Weitere Informationen und Selbsterkundugen für Lehrerberuf finden Sie hier.
Die Universität Münster hat einen Selbsttest für Prokrastination entwickelt, der sich mit Aufschiebeverhalten, Depressivität und Aufmerksamkeitsproblemen beschäftigt. Er kann anonym ausgewertet werden und gibt eine individuelle Rückmeldung, ob gemäß der erfolgten Angaben von Prokrastination gesprochen werden kann oder nicht.