Ver­an­stal­tun­gen

Wir la­den ein. Wir be­su­chen. Wir ver­bin­den.

Im Rahmen der Projektlaufzeit von MINTERFACE haben wir unter anderem verschiedene Besichtigungsfahrten zu MINT-nahen Unternehmen organisiert, Firmenvertreter:innen zu Gastvorträgen innerhalb der Universität eingeladen und Unternehmen die Chance gegeben, ihr Unternehmensprofil zu präsentieren und aufzuzeigen, warum gerade sie für MINT-Studierende als spätere Arbeitgeber interessant sind. Mit unseren Veranstaltungen ist es uns gelungen, zahlreiche Studierende und Unternehmen miteinander vernetzen.

09.06.2022

Mit der Veranstaltung MINT im Park möchten wir Studierende und Professor:innen der MINT-Fachbereiche nachhaltig in Kontakt mit Unternehmen bringen, die Praxiserfahrungen für MINT-Studierende und Forschungskooperationen im MINT-Bereich anbieten.

Bereits im Jahr 2019 haben wir Unternehmen der Region und interessierte MINT-Studierende auf unserer Praxis-Networking-Veranstaltung zusammen gebracht. Nach zweijähriger Pandemiepause freuen wir uns, dieses Angebot wieder aufleben zu lassen und hoffen auf eine ebenso positive Resonanz wie bei der ersten MINT im Park-Veranstaltung.

MINT im Park ist eine Veranstaltung des MINT-Hubs der Universität Kassel sowie der Initiative MINTERFACE.

Der fachbereichsübergreifende Ansatz bietet auch im Hinblick auf das MINT-Orientierungsstudium plusMINT neue Chancen, um Wissenschaft und Wirtschaft in der Region zu vernetzen.

22.01.2020

Im Rahmen des dritten Firmenvortrags der plusMINT-Ringvorlesung stellte sich im Wintersemester die Firma inTec automation aus dem Bereich der Elektrotechnik im vollbesetzten Seminarraum vor. Vertreten wurde inTec durch den Betriebsleiter Herrn Andrea Scrivo, der auch die Geschäftsführung vertrat, Frau Ulrike Wahl (FuE/Vertrieb) und Herrn Frank-Steffen Frodl (FuE/Vertrieb), durch die der Kontakt zwischen der Universität und der Firma hergestellt werden konnte, und Herrn Sebastian Oppel, der als Werkstudent den anwesenden Studierenden vermittelte, welche Möglichkeiten für einen erfolgreichen Einstieg in das Unternehmen bestehen.

Mitgebrachtes Anschauungsmaterial, Fotos und Filme gewährten zusammen mit den lebendigen Vorträgen gute und interessante Einblicke in Projekte, das Arbeitsumfeld und die typischen Arbeitstätigkeiten des Unternehmens. Es gelang dadurch den Vortragenden, anschaulich zu demonstrieren, was mit intelligenter Programmierung von Maschinen und Anlagen, auch einem kleinem Unternehmen aus der Elektrotechnik, möglich ist.

Bei der mitgebrachten Mailänder Kuchenspezialität Panettone aus der in den Vorträgen vorgestellten Brotbackstraße, bestand anschließend noch die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Vortragenden, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Ringvorlesung darüber hinaus anboten, im Rahmen einer Betriebsbesichtigung die Firma inTec vor Ort in Baunatal zu besuchen.

27.11.2019

Der zweite Vortrag, bei dem im  WS 2019/2020 erneut eine Firma aus dem MINT-Bereich die Gelegenheit nutzte, sich und ihr Arbeitsumfeld im Rahmen der plusMINT-Ringvorlesung vorzustellen, führte die zahlreich anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer diesmal in die Welt der Fintechs, also in die Welt der Unternehmen, die digitale bzw. technologische Finanzinnovationen anbieten. Dabei gewährte Herr Alexander Vey als Co-Founder und CTO der Firma fino, auch jenseits der oftmals noch bestehenden Klischees über das Arbeiten in Startups, Einblicke in die vielfältigen und spannenden Betätigungsfelder seiner Firma, die kreativen Köpfen stets Möglichkeiten bietet, sich und ihre Ideen in die Arbeit einzubringen, wobei diese nicht notwendigerweise aus dem IT-Bereich stammen müssen.

In seinem inspirierenden Vortrag ging Herr Vey auch auf seinen eigenen Werdegang und seine persönliche Motivation ein, die ihn dabei antrieb und weiter antreibt. Obwohl selbst noch recht jung, konnte er aus dieser Erfahrung heraus den Studierenden einige Ratschläge, Tipps und Ermutigungen vermitteln, die teilweise über das rein berufliche Leben hinausreichten.

Nach Beendigung des Vortrags verblieben noch einige Studierende im Raum, um das persönliche Gespräch mit Herrn Vey zu suchen, der sich hierfür viel Zeit nahm.

30.10.2019

Im Wintersemester 2019/2020 fand die erste Ringvorlesung des neuen Studiengangs plusMINT in Kooperation mit dem Projekt MINTERFACE statt. Die darin integrierten Firmenpräsentationen wurden eröffnet durch spannende Vorträge der Firma eoda GmbH.

In ihren kurzen Vorträgen gewährten die HR Managerin Carina Martin und der Product Owner und Softwareentwickler Patrick Ziegler Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsgebiete von eoda und Chancen im entsprechenden Berufsumfeld. In den Vorträgen standen insbesondere die Bereiche Data Science und Software im Vordergrund, die den zahlreichen Teilnehmern im vollbesetzten Seminarraum von den beiden Werkstudenten Christian Ewald (Data Science) und Felix Haus (Softwareentwicklung Frontend) auch aus dem Blickwinkel von Studierenden nähergebracht wurden.

Im Anschluss an die Präsentationen standen die vier Vortragenden für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

13.06.2019

Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel gratulierte persönlich: „Der Hessische Mathematik-Wettbewerb ist nicht nur einer unserer wichtigsten Schul-Wettbewerbe, sondern auch einer, auf dessen Geschichte wir mit viel Stolz zurückblicken. Ich freue mich auch in diesem Jahr die Siegerinnen und Sieger ehren und zu ihren herausragenden Erfolgen gratulieren zu dürfen! Der Wettbewerb zeigt, dass sich die Mathematik in der Schule einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut. Schließlich weckt er das Interesse für die wichtigen mathematischen Grundlagen und fördert damit die Talente. Mein Dank gilt daher auch allen Lehrkräften, die ihre Begeisterung für die Mathematik auf unsere Schülerinnen und Schüler übertragen!“

Dr. Thomas Brunn, Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, der den Wettbewerb fördert, bescheinigte den Schülerinnen und Schülern hervorragende Karrierechancen in der Metall- und Elektroindustrie: „Unsere Industrie ist der größte Arbeitgeber in Hessen und in Deutschland. Aktuell gibt es bundesweit mehr als 7.000 freie Ausbildungsplätze und bei den Studienberufen haben wir allein für Maschinenbauingenieure mehr als 1.500 freie Stellen“ und gegrüßte die Verpflichtung für Gymnasien, zur Berufsorientierung hin zu führen, als wichtige Unterstützung für die Jugendlichen und ihre Eltern. Insbesondere lobte Brunn, dass bei den Investitionen der Hessischen Landesregierung und Kommunen in die Ausstattung der Schulen auch ein Fokus auf die Berufsschulen gelegt werde.

„Als Ingenieur ist es ganz hilfreich, wenn man rechnen kann… und meistens nützt es auch im richtigen Leben. Zudem gibt es keine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Mathe schädlich ist!“, unterstrich Dr. Christoph Pohl, Geschäftsführer der etaopt GmbH in Kassel, augenzwinkernd die grundsätzliche Relevanz guter Mathe-Kenntnisse.

Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri, Prof. Dr. Andreas Meister, vom Projekt MINTERFACE und vom Institut für Mathematik der Universität Kassel, die Mitausrichter der Veranstaltung waren, freuen sich über die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Mathematik. Mit ihrem lebendigen Vortrag über die Anwendbarkeit von Mathematik in den verschiedenen Berufsfeldern verdeutlichten sie, dass Mathematikerinnen und Mathematiker kommunikativ, interdisziplinär und international arbeiten. „Meine Freude und Enthusiasmus als angewandter Mathematiker, der auch lange in der Praxis war,“ sagt Prof. Meister, „möchte ich gerne an die Lernenden weitergeben. Mathematik ist mehr als Rechnen!“ Prof. Borromeo Ferri zeigte, wie schon in frühen Schuljahren der Anwendungsaspekt von Mathematik in den Unterricht integriert werden kann. „Die Frage vieler, wofür man Mathematik im Leben eigentlich braucht“, meint Prof. Borromeo Ferri als Mathematikdidaktikerin, „sollte so früh wie möglich durch einen motivierenden und lebensweltbezogenen Mathematikunterricht beantwortet werden.“

Ziel der Veranstaltung war es, Studierende und Professor:innen der MINT-Studiengänge nachhaltig und auf Augenhöhe mit Unternehmen in Kontakt zu bringen, die geeignete Praxiserfahrungen (Praktika, Abschlussarbeiten, Werkstudierendentätigkeiten, Forschungsprojekte) anbieten. 

Insgesamt 10 Unternehmen, 10 Professor:innen und ca. 60 Studierende aus den MINT-Fachbereichen bzw. Studiengängen nahmen an dem gestrigen fachbereichsübergreifenden Praxisnetworking im Kasseler Science Park teil. Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch eine Kooperation der Science Park GmbH mit der Praxismatchingplattform MINTERFACE der Universität Kassel.

„Die Zusammenarbeit von MINTERFACE mit dem Science Park bei dieser Veranstaltung passt wunderbar. Wir schaffen Synergieeffekte, weil wir die Universität und die Unternehmen mit dem Ziel zusammenführen, die Talente von morgen zu fördern und um neue Forschungsprojekte mit den teilnehmenden Professorinnen und Professoren anzubahnen“, freut sich Prof. Andreas Meister von MINTERFACE und vom Institut für Mathematik der Universität Kassel. Seine Kollegin, Prof. Rita Borromeo Ferri, die zusammen mit Prof. Meister MINTERFACE leitet, meint zum gelungenen Event: „Das Face-to-Face von Studierenden, der Professorenschaft und Unternehmen ist genau das, was MINTERFACE so besonders macht und von anderen Recruiting Plattformen oder Messen abhebt. Daher ‚matched‘ die Zusammenarbeit mit dem Science Park, die MINT im Park ermöglicht, perfekt mit den Zielen von MINTERFACE.“

Auftakt der Veranstaltung im Kasseler Science Park war ein sogenannter Praxis Pitch. In 5-minütigen Kurzpräsentationen berichteten insgesamt 10 Studierende über ihre Praxiserfahrungen in den beteiligten Unternehmen. Im Anschluss folgte ein zweistündiges Speed Dating zwischen Gruppen von Professor:innen und Studierenden und den beteiligten Unternehmen. Ziel der Kurzdates (jeweils 15 Minuten) war ein erstes Kennenlernen. Bei Interesse an einer Kontaktaufnahme konnten Professor:innen und Studierende im Anschluss Ihre Interessenbekundungen in die bereitgestellten Matchingboxen (kleine Briefkästen) der Unternehmen werfen.

„Mit dem Format MINT im Park gehen wir neue Wege des Recruitings, die auf die frühzeitige Entwicklung von Vertrauen abzielen und den Erwartungsabgleich zwischen Unternehmen und den zukünftigen Spitzenkräften in einer sich ändernden Arbeitswelt thematisieren. Wir sehen darin den Auftakt für weitere Kooperationen, Veranstaltungsformate und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis.“, so Jörg Froharth (Geschäftsführer Science Park Kassel und Leitung UniKasselTransfer). 

Auch im Hinblick auf das im WS 19/20 startende MINT-Orientierungsstudium plusMINT bietet der fachbereichsübergreifende Ansatz neue Chancen für die Wissenschaft, die Wirtschaft und die Region.

Im Anschluss lud der Science Park alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Grillen ein. In informellem Rahmen wurden hier weitere Kontakte geknüpft und das soll nicht das Ende sein.

7.11.2018

Dr. Christian Nagel von der ERGO aus Hamburg hielt einen lebendigen Vortrag über die Arbeitsmöglichkeiten in der Versicherungsbranche und vor allem darüber, welche Herausforderungen und Aufgaben er als Leiter des Bereichs ‚Aktuarielles Bestandsmanagement Leben‘ mit seinen Mitarbeitenden zu bewältigen hat. Spätestens nach dem Vortrag von Dr. Christian Nagel waren sich die Studierenden einig, dass Versicherungen als Arbeitsgeber ein spannendes Arbeitsfeld bieten und vor allem welche komplexen mathematischen Modelle hinter Lebensversicherungen stecken.

In der anschließenden face-to-face Runde nutzten daher viele Studierende die Möglichkeit, noch mehr über die aktuellen Herausforderungen in der Lebensversicherung zu erfahren sowie über Praktikum- und Einstiegsmöglichkeiten bei ERGO.

Am 12.12.2018 hatten es 20 Studierende und Promovierende aller MINT Fächer nicht weit im Rahmen der MINTERFACE Exkursion. Wir waren Gast bei der Wintershall in Kassel. Nachdem der Vizepräsident Heiko Meyer mit drei seiner jungen Mitarbeitenden bereits in diesem Jahr einen sehr gut besuchten Vortrag bei MINTERFACE an der Universität Kassel gehalten haben, kam es heute zum Gegenbesuch.

In der zweistündigen Tour erfuhren die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Ölgewinnung und dessen Herausforderungen. Wie Bohrer auch einen rechten Winkel in 1500m Tiefe bohren können und warum das Öl erst aus dem Gestein gelöst werden muss, sind nur zwei Fragen, die heute durch drei Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Wintershall beantwortet wurden. Die fortschreitende Digitalisierung spielt auch bei der Ölgewinnung eine enorme Rolle, insbesondere ‚Big Data Analysen‘ werden immer wichtiger, stellte der Geologe heraus.

Am 15.06.2018 waren Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri und Prof. Dr. Andreas Meister Referenten beim Innovationsfrühstück Nordhessen im Science Park in Kassel. Das Thema war „Uni trifft Wirtschaft“ und damit zusammenhängend lag der Fokus auf dem „Fachkräftemangel in den MINT* Fächern – Eine Situationsanalyse“.

Da MINTERFACE genau diese Problematik aufgreift, berichteten die Projektleiter über bisherige und anstehende Aktivitäten, die auf gute Zustimmung der Teilnehmenden stieß. Besonderes Feedback gab es für die von den Projektleitern schon seit Jahren durchgeführten „Mathematischen Modellierungstage“. Schülerinnen und Schüler setzen sich drei Tage mit realen Problemstellungen auseinander und erfahren, was MINT-Bildung heißt. Dabei werden sie von angehenden Mathematiklehramtsstudierenden in Kleingruppen betreut.

Die „Mathematischen Modellierungstage“ und damit Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri und Prof. Dr. Andreas Meister wurden im Mai 2018 vom Wissenschaftsminister Boris Rhein mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet.

Am Mittwoch Nachmittag vor Christi Himmelfahrt konnten wir Heiko Meyer, Vizepräsident bei der Wintershall Holding GmbH, mit drei jungen Kolleginnen und Kollegen vor ca. 90 interessierten Studierenden und Mitarbeitenden der MINT-Fächer begrüßen. Nach einer kurzen Begrüßung von Prof. Dr. Meister gab Heiko Meyer einen umfassenden Überblick über die Wintershall Holding GmbH mit ihren vielfältigen Tätigkeitsbereichen. Neben allgemeinen Informationen gab Herr Meyer an vielen Stellen konkrete Einblicke in Projekte und Jobmöglichkeiten. Abschließend zeigte Herr Meyer auf, welche Einstiegs- und Bewerbungsmöglichkeiten von Wintershall geboten werden, bevor er an seine Kollegin und seine Kollegen übergab. Diese stellten sich persönlich kurz vor und präsentierten in jeweil etwa 5-minütigen Kurzpräsentationen ihre Entwicklung bei Wintershall.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten sehr viele der interessierten Zuhörenden beim Catering die Möglichkeit zum informellen Gespräch und Austausch mit Herrn Meyer und seinen Mitarbeitenden.

Ein fester Bestandteil des Bachelorstudiengangs Mathematik ist das Praxismodul. Da es zur Mathematik keine Industriesparte gibt, kann das Praktikum in sehr unterschiedlichen Branchen absolviert werden. Dazu gehören etwa Unternehmen aus Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau, IT, Logistik, Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen sowie interdisziplinär arbeitende Forschungsinstitute. Darüber hinaus kann auch ein Auslandsstudium als Praxisphase eingebracht werden. Ende des Wintersemesters präsentierten am 07. Februar 2018 vier Studierende ihre Erfahrungen aus den Praxisphasen. Dabei stellten vor:

  • Hannes Brandt – Fraunhofer IEE, Kassel
  • Oliver Goebel & Heinrich Kraus – Auslandsstudium an der University of Maryland Baltimore County, USA
  • Alice Moallemy-Oureh – Forschungspraktikum an der Università degli studi di Genova, Italien

 

Im Zeitraum vom 6. März bis zum 23. März 2018 hat sich MINTERFACE auf insgesamt sieben Messen an den deutschen Auslandsschulen in Ecuador, Kolumbien, Peru und Bolivien vorgestellt. Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler haben sich durch Vorträge wie auch durch Besuche des Messestandes unter anderem über Möglichkeiten zur Absolvierung von Praktika in deutschen Unternehmen informiert. Dabei wurden weit über 200 Beratungsgespräche durchgeführt und durch Datenaustausch eine weitere Korrespondenz auf der Grundlage des Erstkontaktes sichergestellt.

19.01.2018

Zu Beginn des neuen Jahres durften wir mit Herrn Spindelndreier, Senior Partner und Managing Director bei der Boston Consulting Group, sehr interessante Einblicke in die Arbeit bei BCG erfahren. Ausgehend von einem kurzen biografischen Abriss orientierte sich die etwa einstündige Veranstaltung stark an den Fragen und Interessen der knapp 50 anwesenden Studierenden sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Besonderes Interesse lag dabei auf den erwartbaren Aufgaben als MINTler in der Beratung und den Vorzügen von BCG gegenüber anderen Arbeitgebern: Neben Motivation und Kreativität zur Problemlösung bedarf es unter anderem auch einen gewissen Pragmatismus bei der Problemlösung. BCG zeichnet sich vor allem durch seine Heterogenität innerhalb des Unternehmens aus und schreibt in diesem Sinne die collaboration und Gleichbehandlung besonders groß.

Neben allgemeinen Informationen zum Unternehmen und den Arbeitsbereichen der BCG erhielten die Anwensende auch Antworten auf eher unorthodoxe Fragen: „Was macht am meisten/wenigsten Spass?“

Im Anschluss an die Präsentation wurde von einigen Studierenden die Möglichkeit genutzt, in kleinerer Runde bei Kaffee und Keksen individuelle Nachfragen zu stellen. Vom Vortrag lässt sich jedoch mindestens eine Botschaft mitnehmen, dass Herr Spindelndreier ein Praktikum für eine spätere Bewerbung als conditio sine qua non bezeichnet und damti die Notwendigkeit deutlich unterstrichen wurde.

13.12.2017

In der Vorweihnachtszeit hatten interessierte Studierende die Möglichkeit bei der Präsentation der TROUT GmbH Arbeitsfelder innerhalb eines regional ansässigen Unternehmens für MINTler kennenzulernen. Herr Bussas der TROUT GmbH führte in der etwa einstündigen Präsentation durch diverse Projekte des Unternehmens. Dabei wurden die drei Hauptarbeitsbereiche Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Automatisierung hervorgehoben. In diesen Bereichen wurden beispielsweise Projekte für den Flughafen Frankfurt in der 3D-Visualisierung des Luftraumes, noninvasive Methoden der Blutzuckerbestimmung mit Hilfe neuronaler Netze oder die automatisierte Erkennung von Gefäßen auf medizinischen Aufnahmen präsentiert. Insbesondere die Nutzung neuronaler Netze birgt für das Unternehmen Chancen zur Etablierung u. a. im Automobilmarkt.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Bussas wurde die Möglichkeit der individuellen Nachfragen bei Kaffee und Keksen von den Zuhörenden sehr lebhaft genutzt und es wurde betont, dass die TROUT GmbH stets gerne Praktikantinnen und Praktikanten aus dem MINT-Bereich aufnimmt.

29.11. - 01.12.2017 

Am 29. November 2017 startete die MINTERFACE-Exkursion mit den Zielen Braunschweig (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), Wolfsburg (Volkswagen) und Hamburg (Philips). In den nächsten drei Tagen standen äußerst interessante Besichtigungen, Präsentationen verschiedenster Arbeitsbereiche und Informationen zu Praktika sowie möglichen Einstellungschancen auf dem Programm. Nach pünktlicher Abfahrt erreichten wir das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig zur Mittagszeit. In einer ersten Präsentationsrunde wurde ein grober Überblick der verschiedenen Institute des DLR gegeben, an den sich ein Informationsblock über Praktikums- und Einstellungsmöglichkeiten für MINT-Studierende bzw. –Absolventinnen und –Absolventen anschloss. Insbesondere bei der Suche nach Stellen wurde hier vielfach auf die Ausschreibungen im Online-Portal verwiesen und die große Flexibilität des DLR betont. Bei entsprechendem (Forschungs-) Interesse sind Initiativbewerbungen für (Promotions)Stellen ebenfalls möglich, auch wenn sich speziell Promotionen sehr häufig aus Praktika ableiten. Am frühen Nachmittag erhielten wir als Gruppe Einblicke in die Arbeit der Institute für Aerodynamik und Strömungstechnik sowie für Faserverbundleichtbau und Adaptronik. In diesen kurzen, etwa 30-minütigen Vorträgen mit anschließenden Nachfragen wurde den Exkursionsteilnehmern die aktuelle Arbeit der jeweiligen Institute exemplarisch vorgestellt. Nach dem eindrucksvollen Nachmittag stand den Teilnehmenden der Abend nach Ankunft in Wolfsburg zur freien Verfügung und klang auf dem Weihnachtsmarkt gemütlich aus.

Der Donnerstagmorgen startete mit einem kurzen Fußmarsch von der Jugendherberge unter dem Mittellandkanal entlang bis zum Tor 17 des VW-Werks. Hier begann der Unternehmensbesuch bei Volkswagen mit einer Werkstour, also der Besichtigung der Autoproduktion. Auf der etwa zweistündigen Führung durch Stanzwerk, Karosserieproduktion und Endfertigung der verschiedenen Modelle war es häufig kaum möglich, alle Eindrücke aufzunehmen, weil sowohl links wie auch rechts interessante Maschinen und Produktionsschritte an uns Besuchern vorbeirauschten. Nach Ende der Werksbesichtigung fuhren wir mit einer der werkseigenen Buslinien in die Forschungs- und Entwicklungsabteilung, wo weitere Vorträge auf uns warteten. Neben fachlichen Vorträgen über mögliche Arbeitsschwerpunkte aus der Strömungssimulation, der Aeroakustik und der Fahrzeugauslegung aus strukturmechanischer Sicht, wurde ein Gesamtüberblick der Forschungsorientierung von Volkswagen gegeben. Zusätzlich wurden Praktikums- und Einstellungsmöglichkeiten und –chancen thematisiert. Hierbei wurden vor allem deutlich gemacht, dass der Bewerbungsweg fast ausschließlich über ausgeschriebene Stellen führt und Initiativbewerbungen wenig Aussicht auf Erfolg haben. Wie schon am Vorabend stand der Abend nach Ankunft in Hamburg zur freien Verfügung.

Der letzte Tag der MINTERFACE-Exkursion startete bei Philips in Hamburg mit einer Fabrikführung u. a. zur Produktion von Röntgenröhren. Im Anschluss an diese Führung wurden drei ausgewählte Arbeitsbereiche des Forschungslabors vorgestellt und die konkreten Mitarbeitenden der Forschung standen für Fragen zur Verfügung. Vor dem abschließenden Mittagessen wurden den Teilnehmenden mögliche Praktikums- und Arbeitsstellen vorgestellt, das Einstellungsverfahren erläutert und darauf hingewiesen, dass neben den ausgeschriebenen Stellen, sich vielfach der persönliche Kontakt zu Projekt-/Abteilungsleitenden bzw. der Personalabteilung lohnt, sofern Interesse an einer Beschäftigung bzw. an einem Praktikum vorhanden ist; also letztlich Initiativbewerbungen bei vorhandenem Interesse an Stellen sinnvoll sind.

27.10.2017

Zum Start in das Wintersemester 2017/2018 durften wir im Rahmen der Unternehmensvorstellungen bei MINTERFACE die PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC) an der Universität Kassel begrüßen. Vor etwa 20 interessierten Studierenden vorrangig aus den naturwissenschaftlichen Studiengängen stellten Herr Klesel und Herr Struwe, aus dem Bereich der Technologieberatung, zunächst anschaulich PwC als Unternehmen vor. Besonders hervorgehoben wurde die Tatsache, dass PwC in nahezu allen Branchen tätig ist und daher Studierenden unterschiedlichster Studienschwerpunkte einen interessanten Berufseinstieg ermöglichen kann. Hierbei wurde deutlich, dass PwC in vielen Bereichen Möglichkeiten schafft, persönliche Entwicklungen mit dem Berufsalltag zu verknüpfen.

Konkreter wurden im zweiten Teil von Herrn Klesel der Bereich Business Analytics und von Herrn Struwe der Bereich Business Applications vorgestellt. An Fallbeispielen wurden einige zukunftsweisende Technologien zur Analyse von Unternehmensprozessen und -kennzahlen dargestellt. Hierbei wurde vielfach betont, dass PwC als Beratungsunternehmen darauf achtet eine möglichst ganzheitliche Beratung zu bieten. Als Einstiegsmöglichkeiten für Berufseinsteiger/innen beschrieben beide Referenten die Vorteile der vielfältigen Traineeprogramme von PwC, um optimal für den Arbeitsalltag vorbereitet zu werden. Abschließend wurden von Herrn Klesel und Herr Struwe allgemeine Anforderungen an die Bewerber genannt, wie beispielsweise eine interessante Persönlichkeit, gute akademische Leistungen sowie ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten.

Im Anschluss an den gut einstündigen Vortrag nutzten einige Interessierte die gemütliche Austauschrunde zwischen Referenten und Interessierten bei Kaffee und Keksen, um individuelle Nachfragen stellen zu können und wertvolle Hinweise zu bekommen.

Für Interessierte finden sich umfängliche Informationen über Stellenangebote, Einstiegsmöglichkeiten, Anforderungen an Bewerber/innen etc. unter folgendem Link: http://pwc-karriere.de/

 

Die vom Stifterverband ausgezeichnete MINT‐Region „MINT Forum Nordhessen“, bei der auch MINTERFACE am Antrag beteiligt war, startete am 19.09, mit einer Auftaktveranstaltung im Science Park Kassel. Die Veranstaltung mit dem Thema „Ausgezeichnet! MINT‐frischer Wind für Nordhessen“ brachte über 100 interessierte Personen aus Schulen, Hochschulen, Verbänden und Unternehmen zusammen. 

Zur Talkrunde „Engagement für MINT – Beruf und Berufung“, die von der Journalistin Petra Nagel (Kassel) moderiert wurde, sollte MINTERFACE sein Motto inform.connect.motive.advise und die bisherigen, erfolgreichen Aktivitätenfür das Engagement in den MINT Bereichen darlegen.

Auf die Frage von Journalistin Nagel, was einen Absolventen und eine Absolventin nach Beendigung eines Mathematikstudiums erwartet, brachte es Prof. Dr. Meister mit seinem Enthusiasmus auf den Punkt: „Das Paradies!“ Prof. Meister verdeutlichte, dass ein Mathematikstudium eine Jobgarantie bietet und vielfältige Arbeitsfelder, je nach Interesse, von der Versicherung bis zur Luft‐ und Raumfahrt offen stehen. 

Student Richard Ebadi, der durch den Besuch von MINTERFACE Veranstaltungen zu einem zweiten, freiwilligen Praktikum in einer großen Bank inspiriert wurde, unterstrich die Aussagen von Prof. Meister. Ebadi lobte den „FACE“‐Aspekt im Projekt MINTERFACE, denn so Kontakt zu zukünftigen Arbeitgebern oder Einblicke in große Unternehmen wie Daimler und Volkswagen sowie in Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut, bekommt man als Studierender sonst eher selten.

 

Zukünftige Astronauten gehen zum DLR, und viele andere auch!

06.07.2017

Am DLR ist die deutsche Forschung zu den Themen Luft- und Raumfahrt angesiedelt, mit weiteren Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in den Themenfeldern Verkehr, Energie und Sicherheit. Darüber hinaus beheimatet es zwei Projektträger zur Forschungsförderung. An seinen 20 Standorten sind 8.000 Mitarbeitende tätig. Dr. Stefan Langer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig, das gemeinsam mit den Standorten des Instituts in Göttingen und Köln ca. 380 Mitarbeitende umfasst. Er vertritt derzeit die Professur für Numerik und Mathematische Modellbildung an der Universität Kassel. MINTERFACE nutzte die Gelegenheit, ihn über seine Forschungstätigkeit und die möglichen Einsatzbereiche für MINT-Studierende sprechen zu lassen.

Seine eigene Tätigkeit beim DLR fasste Dr. Langer zusammen als „das Lösen von Gleichungen“ in einem Büro mit tollem Flughafenblick. Anschließend stellte er beispielhaft dar, wo die Numerik in den Untersuchungen seines Instituts zu Flugzeug-Aerodynamik zum Tragen kommt. Mathematik, betonte er, sei auch beim Thema Fliegen allgegenwärtig, in der Fluglogistik wie in der Flugphysik.

Angesichts der aktuellen Umweltziele der EU im Luftverkehr, die die Optimierung von Flugzeugen als essenziellen Faktor zugrunde legen bzw. vielmehr das Neudenken des Luftverkehrs voraussetzen, gibt es beim DLR viel Potenzial für Nachwuchsforschende, die sich von der Idee, dazu beizutragen, begeistern lassen. 

Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Auf eine praxisbezogene Zusammenarbeit haben sich das Haus der Arbeitgeberverbände in Nordhessen und Verantwortliche des Kasseler Hochschulprojektes MINTERFACE geeinigt. Zweck der Kooperation ist die Vermittlung von Praktika in Unternehmen für Studierende der MINT-Studienfächer.

Praxisorientierte Erfahrungen sollen Studienabbrüche verhindern

„Die ersten Semester des Hochschulstudiums sind geprägt von viel theoretischem Grundlagenwissen. Oft stellen Studierende leider viel zu spät fest, wohin ihr beruflicher Weg sie führen und welchen Stellenwert die Mathematik für sie im Berufsleben haben wird. Die Konsequenz ist nicht selten der Abbruch des Studiums. Für den Studierenden ist dann wertvolle Zeit verstrichen; sein Platz hätte anderweitig besetzt werden können. Beim Projekt MINTERFACE geht es uns darum, Studienabbrüche durch rechtzeitige, praxisnahe Erfahrungen zu verhindern. Durch die Zusammenarbeit mit dem Haus der Arbeitgeberverbände werden wir zukünftig viel besser in der Lage sein, entsprechende Unternehmen für Praktika zu finden als bisher“, betonte Professor Dr. Andreas Meister vom Institut für Analysis und Angewandte Mathematik der Universität Kassel. Zusammen mit Frau Professor Dr. Rita Borromeo Ferri, verantwortlich für die Didaktik der Mathematik an der Kasseler Universität, hat er  MINTERFACE ins Leben gerufen und beide treiben gemeinsam den Aufbau eines bundesweit einzigartigen MINT-Zentrums voran.

Jürgen Kümpel, Geschäftsführer im Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen, unterstrich: „Die Zusammenarbeit mit MINTERFACE ist eine echte Win-Win-Situation: Die Unternehmen können im Praktikum die Studierenden kennenlernen und ihnen praxisnah die möglichen Einsatzbereiche ihres im Studium erworbenen Wissens vermitteln. Das hilft den Studierenden und gleichzeitig kann MINTERFACE ein Instrument des aktiven Nachwuchsmarketings für die Unternehmen sein.“

Foto: Arbeitgeberverband Nordhessen, Pressestelle (Achim Schnyder)

01.06.2017

Nach seinem Vortrag vor MINT-Studierenden und Unternehmern des Science Park Kassel wurde Cord Stähler gefragt, wie er gerade als Maschinenbau-Absolvent 1998 dazu kam, das Bio Tech-Unternehmen febit zu gründen, welches das Genanalyse-Gerät GENIOM entwickelte und 2005 den Deutsche Gründerpreis erhielt. 

Seine Antwort: Cord Stähler fand das Thema immer schon spannend – und er ermutigt MINT-Studierende, die sich für einen bestimmten Themenkomplex besonders interessieren, ihre Ideen ernsthaft zu verfolgen, indem Sie sich fachlich und sozial vernetzen:

  1. Ein gutes Team finden 
  2. Fokussieren 
  3. Gas geben 

Nicht alles hätten er und seine Gründerkollegen von Beginn an bedacht und eingeplant, wie beispielsweise den Aufwand, der für die Vermarktung eines Verfahrens/Produkts oder das Instandhalten technischer Voraussetzungen nötig ist – und umso sinnvoller kann es sein, ein Team von Personen diverser fachlicher Herkunft zu bilden und Einrichtungen wie den Science Park für den Austausch von Ideen und Expertise zu nutzen. 

Durch die Darstellung seines Karrierewegs von febit, dessen faszinierende Entwicklungshistorie als internationales Unternehmen er beschrieb, über seine Position als Chief Technology Officer im Bereich HealthCare-Diagnostik bei Siemens, bis zu seiner heutigen Rolle bei Merck als Senior Vice President, Global Head Medical Devices machte er vor allem deutlich: das MINT-Studium hat in den verschiedensten Bereichen Anwendungspotenzial. 

Ein Unternehmen wie Merck steht angesichts von 350 Jahren Unternehmensgeschichte, begonnen in Darmstadt, zwar äußerlich in einigem Kontrast zu einem Start-up. Es investiert aber sehr stark in die Forschung und Entwicklung u.a. von HealthCare-Produkten und begleitenden Dienstleistungen und braucht für seine „grenzüberschreitenden Technologien“ eigene Experten in vielen Feldern – das beschrieb er am Beispiel von web analytics & complex data.

„Same technology, different intent.“

Eins der zentralen Prinzipien, die sich aus der Geschichte von Cord Stähler ergeben, sollte auch für MINT-Studierende gelten, die sich unsicher sind, wo sie gerne arbeiten möchten. Das heißt zu überlegen: Wie und wo kann ich mein Wissen am besten zur Anwendung bringen?

 

Be ready for surprises!

 

Interview with Andrés Ávila Barrera, visiting professor from the Universidad de la Frontera, Chile and Director of its Center for Modeling and Scientific Computing

What did you learn from the event today?

It is very interesting to hear from real-life experience about independent projects, developments or technology that some people can do. I think a lot of people are afraid of taking risks: sometimes you win, and sometimes you lose. Cord Stähler showed that you really can be successful, and that it may not be as complicated as you think.

How do you think MINTERFACE can help students?

I think that the disciplines working together is something that we haven’t seen very often in the past. Students study a special programme focusing in one area. Universities often take a long time to respond with curricula and infrastructure to what is happening right now. There is an explosion of new needs, new careers. MINTERFACE is a simple way to connect students and to help them adapt quickly to the situation we have now.

What exactly do they need to adapt to today?

Having your own knowledge today is not enough. Nowadays, there are a lot of problems that don’t require a perfect expert: You need people who can think and who can work in a team. Usually, students try to find a company that does something particular in their field. But inside many companies there are many different things to do. Be ready for surprises!

I think this programme shows the need for collaboration. And if students take it seriously, they can help to grow the STEM (science, technology, engineering and mathematics) community in the university too, and they can really get prepared for so-called real life.

12.05.2017

Robert Schumacher stellte in seinem Vortrag die Unternehmensberatungsfirma McKinsey vor, die – mit 11.000 Mitarbeitern weltweit und u.a. 8 Büros in Deutschland – viele der größten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie private und öffentliche Institutionen, Regierungsstellen und wachstumsstarke mittelständische Unternehmen berät. 

Im Fokus des Vortrags standen die Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Absolventen. Positiv hob er vor allem die Möglichkeit hervor, in interdisziplinären, kleinen Teams an vielfältigen Projekten zu arbeiten. Mathematiker wie sich selbst habe er vor allem im Business Technology Office angetroffen, aber auch andere Einsatzbereiche kämen durchaus infrage: Mathematiker bringen das logische Denken und Problemlösekompetenzen mit, und können in den ersten Jahren vor allem im Bereich der Wissensproduktion, -vermittlung und Beratung viele Skills erwerben. Dabei zeigte er den Karrierepfad für Berufseinsteiger vom Junior Fellow mit BA-Abschluss , Fellow oder Associate zum Partner auf. 

McKinsey wirbt im Monat allein in Deutschland 30-50 Projekte ein, Mitarbeiter sind jedoch von Beginn an auch global vernetzt und viel unterwegs. Über diesen Aspekt seiner Arbeit und die Möglichkeit, bereits als Praktikanten für 8-12 Wochen Projekte in Istanbul oder Johannesburg zu begleiten, sprach er anschließend beim Kaffee ausführlicher. Deutsches Schulenglisch sei meist ausreichend, und es zählten nicht immer nur gute Noten, sondern: bereits absolvierte Praktika, Gelegenheiten, die eigene Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen, und vielfältige Interessen. 

Abschließend empfahl Robert Schumacher, vor einer Bewerbung bei einem großen Unternehmen wie McKinsey nicht zurückzuschrecken, da man mit einer Bewerbung nichts zu verlieren habe – man könne sich absolut auch vornehmen, mindestens einmal im Jahr zu scheitern. Vielleicht scheitert man nämlich nicht!

Das MINT-Forum Nordhessen als Plattform für Unternehmen, Schulen und Hochschulen, Bildungsinitiativen, Wirtschaftsverbände und Kammern sowie weitere MINT-Interessierte gehört zu sieben vom Stifterverband und der Körber-Stiftung geförderten MINT-Regionen in ganz Deutschland. Die Universität Kassel und speziell MINTERFACE waren Partner bei dem Antrag von MoWiNet e.V.  und der Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg, der von einer Jury von Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung  aus über 40 Bewerbungen prämiert wurde.

Vom 27.04.-28.04. 2017 fand im KörberForum in Hamburg die Auftaktveranstaltung für die sieben geförderten MINT-Regionen statt, der weitere Treffen in den kommenden zwei Jahren folgen. Ziel ist durch den regelmäßigen Austausch in Arbeitsgruppen, Diskussionen und Expertenvorträgen die Etablierung der geförderten MINT-Regionen voranzutreiben.

Das Foto entstand bei der Preisverleihung im KörberForum. Bildnachweis: Körber-Stiftung/Jann Wilken.

 

Am 23.02.2017 ist MINTERFACE offiziell mit einer kleinen Feierstunde im Science Park Kassel online geschaltet worden. Zu Gast waren Mitarbeitende der Micromata GmbH, die maßgeblich mit vier Masterstudierenden die MINTERFACE Homepage entwickelt haben sowie die Studierenden selber. Weiterhin waren Vertreter der Pressestelle der Universität Kassel und der Geschäftsführer des Science Parks, Jörg Frohart anwesend.

Wir freuen uns, dass die Homepage jetzt online ist!

16.11. - 18.11.2016 

Mit großer Spannung hatten wir unsere erste Exkursion erwartet – und es wurde ein voller Erfolg! Im Laufe einer 3-tägigen Reise besichtigten wir mit einer Gruppe von 25 Studierenden die beiden Dax30 Konzerne Daimler und Commerzbank und eines der fortschrittlichsten Rechenzentren der Welt, das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (kurz HLRS). Unser Ziel war es, einen Einblick in mögliche Berufsfelder für Mathematiker zu gewinnen, und das waren alle drei Betriebe: Jeder unserer jeweiligen Betreuer vor Ort war selbst studierter Mathematiker. 

Los ging es mit dem HLRS, angesiedelt am Campus der Uni Stuttgart, wo wir Dank der Verkehrslage nach sechsstündiger Anreise das Mittagessen verpassten und sofort mit der Besichtigung starteten. Wir bekamen Einblicke in die Arbeit des HLRS und besichtigten den Super Computer. Das Highlight des Besuchs war aber die Besichtigung der CAVE, einem begehbaren Würfel aus Acryl und Glas, in dem komplexe Rechenergebnisse komplett dreidimensional dargestellt werden können. Darin konnten wir u.A. eine Simulation der chemischen Reaktionen in einer Brennkammer aus der Innenperspektive der Kammer bestaunen.

Am nächsten Tag ging es zur Entwicklungsabteilung der Daimler AG in Sindelfingen. Vom Morgen bis zum späten Nachmittag hatten wir Gelegenheit, uns über Karriereperspektiven bei Daimler zu informieren und Fachvorträge über die aktuelle Forschung zu hören, beispielsweise über die immer stärker zunehmende Automatisierung von Fahrzeugen und darüber, mit welchen Mitteln die Verletzungsgefahr bei Auffahrunfällen auf ein Minimum reduziert wird. Aufgelockert wurde das Programm durch eine Besichtigung der Abteilung für Schwingungen und Akustik und eine Begehung des Aeroakustik-Windkanals.

Zum Abschluss besuchten wir am letzten Tag den Sitz der Commerzbank AG in Frankfurt, wo wir spannende Einblicke in die Arbeit bei einer Großbank und die Einstiegsmöglichkeiten bekamen. Anschließend konnten wir vom Commerzbank-Tower, dem höchsten Wolkenkratzer Frankfurts, den beeindruckenden Ausblick genießen.

Zusammengefasst war es eine wirklich spannende Exkursion, während der wir die unterschiedlichsten Arbeitsplätze von Mathematikern kennen lernen und vielleicht auch etwas mehr Klarheit über unsere eigenen Zukunftspläne bekommen konnten. Wir sind bereits gespannt auf die nächste Fahrt, welche voraussichtlich im Herbst 2017 stattfinden wird.

Bericht von: Niklas Lehne (Master Mathematik)

 

23.11.2016

MATHEMATIK IST TECHNOLOGIE – Davon überzeugte uns Dr. Dietmar Hietel vom Fraunhofer ITWM bei seinem Vortrag am Mittwoch. Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt mehr als 80 Forschungseinrichtungen an mehr als 40 Standorten in Deutschland, in denen stark anwendungsorientierte Forschung betrieben wird, die eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Industrieanwendung schlägt. Dabei ragt das Fraunhofer ITWM (kurz für Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik) in Kaiserslautern als einziges Fraunhofer-Institut heraus, das sich speziell auf Mathematik konzentriert. Die rund 50 Doktoranden (bei ungefähr 240 Mitarbeitern) am Institut belegen, dass das ITWM auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nicht vernachlässigt. 

Im Laufe seiner Präsentation gab Dr. Hietel einen groben Überblick über die breitgefächerten Abteilungen seines Instituts (Finanzmathematik, Bildbearbeitung, High Performance Computing, etc.) und ging etwas näher auf die Arbeit seiner eigenen Abteilung ein, die sich mit Transportvorgängen befasst. Dort werden unter anderem Softwaretools für die Berechnung der Fadendynamik in turbulenten Strömungen entwickelt und es wird an der Optimierung der Führung von Polymerschmelzen in Spinnprozessen gearbeitet.

Besonders anschaulich stellte er danach mögliche Karriereperspektiven für angehende Mathematik-Absolventem am ITWM vor, indem er konkrete Promotionswege aktueller oder ehemaliger Mitarbeiter und deren Themen vorstellte. Als lebendes Beispiel für den Weg von der Universität zum ITWM war der ehemalige Kasseler Mathematikstudent Herr Raphael Hohmann beim Vortrag zu Gast, dessen Masterarbeit bei Fraunhofer direkt in eine Doktorandenstelle mündete.

Im Anschluss an den Vortrag stellte sich Herr Hietel in geselliger Runde bei einer Tasse Tee den Fragen der Studierenden zum Fraunhofer ITWM allgemein und im Besonderen zu dortigen Karriereperspektiven.

02.11.2016 

Unter der Überschrift "Die erfolgreiche Online-Bewerbung" sprach Frau Diana Thiel von StepStone vor einem interessierten Publikum über Tipps und Tricks bei Stellensuche und Bewerbung. StepStone, ein Tochterunternehmen der Axel Springer SE, ist eine Online-Jobbörse, die auf Fach- und Führungskräfte ausgerichtet ist. Auf www.stepstone.de findet man von Unternehmen inserierte Stellenangebote, sowie viele nützliche Tipps zu Bewerbung und Karriere.

In entspannter Atmosphäre konnten die Studierenden eigene Fragen stellen und über gute und schlechte Aspekte einer Bewerbung diskutieren. Dabei ging es nicht nur um die richtige Form und Formulierung der Bewerbungsunterlagen, sondern auch darum, wie man überhaupt die zu einem selbst passende Ausschreibung findet.

Im Anschluss wurden praxisnah reale Praktikums- und Stellenausschreibungen betrachtet, analysiert und dazu reale Anschreiben auseinander genommen. 

Nicht nur wir scheinen mit diesem Nachmittag zufrieden zu sein: "Uns hat vor allem gefallen, dass der Vortrag wirklich realitätsnah war und man interaktiv mitarbeiten konnte!", fanden zum Beispiel Teilnehmer Marvin und Michael. Wir freuen uns über diesen gelungenen Einstieg in unsere Veranstaltungen dieses Semester und sind bereits gespannt auf mehr!