PSSYS­TEM­BIO­OBST

BLE-Projekt "Nachhaltige Weiterentwicklung eines Gesamtkonzepts des Pflanzenschutzes im ökologischen Obstbau unter Einbeziehung relevanter gesamtgesellschaftlicher Aspekte auf der Grundlage von fünfjährigen Praxisdaten zur Anwendung von pflanzenschutzrelevanten Maßnahmen"

Egal ob Bio oder nicht – Verbraucher scheinen makellose Äpfel zu bevorzugen. Welche Möglichkeiten bestehen, um die Akzeptanz von ökologisch erzeugten Äpfeln mit Schalenfehlern zu steigern, das untersuchen wir in einer Verbraucherstudie.

Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che

Pro­jekt­lauf­zeit

April 2020 - November 2020

Pro­jekt­part­ner

Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V.
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) – Rheinpfalz
Öko-Obstbau Norddeutschland (ÖON)

Hin­ter­grund und Ziel­set­zung

Im Rahmen des Projekts "Weiterentwicklung eines Gesamtkonzepts des Pflanzenschutzes im ökologischen Obstbau" wurde deutlich, dass Verbraucher mit ihrer Nachfrage nach Äpfeln eine Schlüsselrolle für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im ökologischen Anbau spielen. Äußerlich makellose (Öko-)Äpfel erfordern einen höheren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als Äpfel mit leichten äußerlichen Unregelmäßigkeiten.
 
In diesem Projekt sollen die Einstellungen und Präferenzen von Verbrauchern zu Bio-Äpfeln in einer Verbraucherbefragung erhoben werden. Der Fokus liegt dabei auf der Akzeptanz von Schalenfehlern. Wir wollen auch der Frage nachgehen, wie sich Informationen über den Zusammenhang zwischen makellosem Äußeren und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf die Kaufentscheidung von Verbrauchern auswirken.

Welches sind die Anforderungen an die äußere Qualität von Bio-Äpfeln? Wie beurteilen Verbraucher Schalenfehler bei Bio-Äpfeln? Welche Möglichkeiten bestehen um die Akzeptanz von ökologisch erzeugten Äpfeln mit Schalenfehlern zu steigern? Wie lassen sich die Hintergründe für Schalenfehler, verringerter Pflanzenschutzmitteleinsatz, Bedeutung für Biodiversität etc. an Verbraucher kommunizieren?

ÄpfelBild: Ronja Hüppe