SECURE – Chatbot für Exportkontrolle und Forschungssicherheit
SECURE hilft Ihnen, sich bei Fragen der Exportkontrolle und Forschungssicherheit zu orientieren. Der Chatbot greift auf kuratiertes Fachwissen zurück, unterstützt bei einer ersten Einordnung und zeigt auf, welche Informationen oder weiteren Prüfschritte für Ihr Anliegen relevant sein können.
Was SECURE kann
- Fragen zu Exportkontrolle und Forschungssicherheit orientierend beantworten und auf einschlägige Regelungen und Prüfaspekte hinweisen
- Informationen zu Ländern, Beteiligten, Gütern, Software, Technologie, Zweck und Endverwendung zusammenführen
- aufzeigen, welche Angaben für eine fachliche Prüfung noch fehlen
- Sie dabei unterstützen, eine Anfrage an die zuständige Fachstelle strukturiert vorzubereiten
So können relevante Fragen frühzeitig erkannt und Anfragen an die zuständige Fachstelle besser vorbereitet werden.
Beispielfragen
"Welche Angaben brauche ich für eine Anfrage zu einem Exportkontrollfall?“
„Welche Punkte sollte ich bei einer internationalen Forschungskooperation vorab prüfen?“
„Was ist beim Versand, beim Softwarezugang oder beim Technologietransfer ins Ausland zu beachten?“
„Eine internationale Gastwissenschaftlerin soll Zugang zu unserem Labor und unseren Forschungsdaten erhalten. Was sollte ich prüfen?“
Was SECURE nicht kann
SECURE bietet eine orientierende Ersteinschätzung. Der Chatbot ersetzt keine verbindliche fachliche oder rechtliche Prüfung und trifft keine Entscheidungen oder Freigaben zu Personen, Projekten, Kooperationen oder Transfers. Er kann insbesondere keine Genehmigungen erteilen oder die abschließende exportkontrollrechtliche Bewertung durch die zuständigen Stellen ersetzen.
Tipps zur Benutzung
Beschreiben Sie zunächst den konkreten Sachverhalt: Was möchten Sie tun, mit wem bzw. mit welchem Land, worum geht es technisch oder wissenschaftlich und wofür sollen Güter, Software, Technologie oder Wissen verwendet werden?
Antworten Sie auf Rückfragen von SECURE möglichst konkret. Technische Merkmale, Zielland, Partnerorganisation und Endverwendung können für die Einordnung entscheidend sein.
Sie müssen nicht selbst wissen, welche Vorschrift einschlägig ist. SECURE führt Sie anhand Ihres Sachverhalts durch die wichtigsten Fragen.
Was Sie bei SECURE zusätzlich beachten sollten
Es gelten die allgemeinen Nutzungshinweise. Für SECURE kommt hinzu:
- Personenbezogene Daten nur, wenn sie erforderlich sind. Für eine allgemeine Erstorientierung reichen häufig Angaben zu Land, Vorhaben und Art der Zusammenarbeit. Bei konkreten Fragen zu einer Person oder Partnerorganisation kann deren eindeutige Bezeichnung jedoch notwendig sein.
- Technische Informationen gezielt angeben. Für eine exportkontrollrechtliche Einordnung können konkrete technische Merkmale von Gütern, Software oder Technologie entscheidend sein. Geben Sie deshalb die für Ihre Frage relevanten technischen Angaben möglichst präzise an, aber keine darüber hinausgehenden vertraulichenaber keine darüber hinausgehenden vertraulichen oder besonders schutzbedürftigen Informationen.
- Keine besonders sensiblen technischen Unterlagen eingeben. Quellcode, vollständige Konstruktionsunterlagen, nicht veröffentlichte technische Dokumentationen oder vergleichbare besonders schutzbedürftige Informationen sollten nicht in SECURE eingegeben oder hochgeladen werden.
- Vertrauliche Projektinformationen nur soweit nötig. Beschränken Sie sich auf die Informationen, die SECURE für eine erste Einordnung benötigt.
- Aktualität beachten. SECURE greift auf kuratierte Wissensbestände zurück. Rechtsvorschriften, Sanktionsmaßnahmen und behördliche Vorgaben können sich kurzfristig ändern. Bei konkreten, zeitkritischen oder rechtlich relevanten Fällen ist daher zusätzlich eine Prüfung durch die zuständige Fachstelle erforderlich
Kontakt
- Fachliche Fragen: Nina Felgen, E-Mail: nina.felgen[at]uni-kassel[dot]de
- Hinweise zum Chatbot: E-Mail: ki[at]uni-kassel[dot]de
Weitere Informationen: Nutzungshinweise · Datenschutzinformationen