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Universität Kassel erhält Unterstützung für die Entwicklung neuer Personalstrukturen

In der ersten Runde im Rahmen des Projektes „Peer-to-Peer – Personalstrukturen und -entwicklung in der Wissenschaft“ begleitet der Stifterverband die nordhessische Hochschule dabei, Konzepte für zukunftsfähige Personalstrukturen auszubauen. Neben der Universität Kassel sind nur fünf weitere Institutionen ausgewählt worden: das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (Berlin), die Universitäten in Bielefeld, Heidelberg und Jena und die Hochschule München.
In den kommenden zwölf Monaten arbeiten die ausgewählten Institutionen intensiv an Lösungen für attraktive, verlässliche Karrierewege sowie transparente Auswahlverfahren für neue Talente in der Wissenschaft. Dabei entwickeln und erproben sie ihre Ansätze im engen Austausch miteinander sowie mit erfahrenen Peers – also Fachkolleginnen und -kollegen aus anderen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Organisationen und der Wirtschaft.
An der Universität Kassel steht die Frage im Mittelpunkt, wie Personal für gemeinsam genutzte Forschungsinfrastrukturen künftig organisiert werden kann. Von der Peer-to-Peer-Begleitung erwartet die Universität wichtige Impulse dafür, wie solche Strukturen organisatorisch ausgestaltet und Verantwortlichkeiten sinnvoll geregelt werden können.
Gleichzeitig wird die Universität Kassel ihre Erfahrungen als Peer-Beraterin mit anderen Einrichtungen teilen. Denn die Universität kann auf Erfahrungen mit neuen Formen gemeinsamer Personal- und Ressourcenverantwortung zurückgreifen. So wurden bereits Office-Modelle im Sekretariatsbereich, Tenure-Stellen für Lecturer sowie ein Poolmodell für Beschäftigte in Drittmittelprojekten eingeführt. Die Erfahrungen aus der Entwicklung und Umsetzung dieser Modelle bringt die Universität in den gemeinsamen Lernprozess ein.
Gefördert wird das Projekt des Stifterverbandes vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFT).