DI­NA

Di­ver­si­tät von In­sek­ten in Na­tur­schutz-Area­len (DI­NA)

Im Rahmen eines Verbundforschungsvorhaben zum Insektenschwund (https://www.dina-insektenforschung.de) analysieren wir von Insekten besuchte Pflanzen im jahreszeitlichen Verlauf entlang eines Gradienten von Naturschutzgebieten in die Agrarlandschaft. Mit Hilfe von Metabarcodingmethoden analysieren wir die Pflanzenspuren in den Malaiseflaschen, um festzustellen, welche Pflanzen zu welchen Jahreszeiten von Insekten genutzt werden und in wieweit landwirtschaftliche Aktivitäten in der Nähe von Naturschutzgebieten die Insekten in den Schutzgebieten beeinflussen. Die Analysen, in Kooperation mit diversen Partnern, wie dem Entomologischen Verein Krefeld, dem Zoologische Forschungsmuseum Alexander König (ZFMK) in Bonn, der Universität Landau, TIEM, dem NABU als Projektkoordination mit vielen ehrenamtlichen Unterstützenden, sowie soziologischen Begleituntersuchungen soll dazu dienen, Empfehlungen zu geben, wie Insekten in Naturschutzgebieten bestmöglich geschützt werden können.

Bild: B. Gemeinholzer
Malaisefallen in Koppelstein Helmestal, im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz.

Pu­bli­ka­tio­nen

Swenson SJ, Gemeinholzer B (2021): Testing the effect of pollen exine rupture on metabarcoding with Illumina sequencing. PLoS One;16(2):e0245611. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0245611