Rot­klee

Rot­klee (Trifo­li­um pra­ten­se L.) un­ter ver­schie­de­nen Land­nut­zungs­sze­na­ri­en

Rotklee verändert seine Wuchsform durch Mahd oder Fraß. Wir untersuchen die Signale der Wuchsformänderung und ob diese unter verschiedenen Landnutzungsänderungen an den verschiedenen Exploratorienstandorten (http://www.biodiversity-exploratories.de) auch als populationsgenetisches Signal dienen können. Dies könnte dazu dienen, populationsgenetische, evolutionsgenetische und ökologische Fragestellungen an Nichtmodellpflanzen gemeinsam zu bearbeiten. Hierfür kombinieren wir mit der AG Becker und der AG Wissemann an der Justus-Liebig-Universität in Gießen Transkriptom-, mRNA-ddRadSeq- und morphologische Analysen, gefördert durch die DFG.

Bild: B. Gemeinholzer
Pflanzenaufsammlung im Exploratorium Schorfheide-Chorin in flüssigen Stickstoff.
Bild: B. Gemeinholzer
Trifolium pratense L. (Rotklee): Wuchsformänderung nach Mahd.

Pu­bli­ka­tio­nen

Gross T, Müller CM, Becker A, Gemeinholzer B, Wissemann V (2021): Common garden versus common practice – Phenotypic changes in Trifolium pratense L. in response to repeated mowing. Journal of Applied Botany and Food Quality 94:1-6, https://doi.org/10.5073/JABFQ.2021.094.001