Umfeldanalyse

Vergleich der Studienangebote anderer Hochschulen mit geplanten oder bestehenden Kasseler Studienangeboten.

Um einen Studiengang systematisch zu erfassen, ist eine detaillierte Standortbestimmung mit Vergleichen der Studienangebote anderer Hochschulen in diesem Themenbereich sinnvoll. Auch eine Analyse der angebotenen Module sowie deren Struktur und Einbettung im Studiengang, verschiedener Schwerpunkte und eine Betrachtung von Inhalten und modularen Einbindungen von Praktika, ggf. mit einem Vergleich der Einbettung an anderen Universitäten oder Hochschulen, bietet wichtige Aufschlüsse über die Aufstellung des betrachteten Studiengangs.

Zentrale Fragen für eine Umfeldanalyse sind u.a.:

  • Wie ist der Studiengang im Vergleich zu Studienprogrammen v. a. aus der Region bzw. benachbarten Hochschulen aufgebaut?
  • Was macht den Kasseler Studiengang im Vergleich zu ähnlichen Profilen anderer Hochschulen besonders? Was sind die Alleinstellungsmerkmale?
  • Wie ist das Praktikum an anderen Hochschulstandorten ins Curriculum eingebunden?

Für die Umfeldanalyse sollte zuerst die Frage beantwortet werden, mit welchen Hochschulen ein Vergleich durchgeführt werden soll, um bei der Recherche klare inhaltliche und geographische Abgrenzungen vornehmen zu können und den Kreis der Vergleichshochschulen eingrenzen zu können.

  • Für die Umfeldanalyse bietet es sich an, auf die Datenbank des HRK-Hochschulkompass‘ zuzugreifen. In erster Linie richtet sich dieses Angebot an Studieninteressierte. Die hinterlegten Daten und Informationen sind aber ebenso hilfreich für die Studiengangentwicklung. Es kann gezielt nach Kriterien gefiltert werden, die für einen Vergleich relevant sind. Sowohl die Suche nach Studiengängen, als auch nach Hochschulen ist möglich. Die erweiterte Suche ermöglicht darüber hinaus die Eingrenzung nach Fächergruppen oder die Festlegung eines geografischen Suchradius.
  • In der Datenbank des Akkreditierungsrates sind insbesondere Daten zur Akkreditierung oder Re-Akkreditierung von Studiengängen und Hochschulen zu finden. Aber auch darüberhinausgehende Informationen und Dokumente wie Gutachten sind teilweise hinterlegt. Alle akkreditierten Studiengänge deutscher Hochschulen sind hier zu finden. Das Anlegen eines eigenen Accounts ermöglicht es, die Ergebnisse der individuellen Suche im Tabellenformat zu exportieren. Das bietet sich insbesondere bei Überblicksrecherchen mit vielen Treffern an.
  • Tiefergehende Informationen, z.B. aus Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern stellen die Hochschulen auf ihren Webseiten bereit. Teilweise veröffentlichen die Hochschulen auf ihren Webseiten auch Zahlen zur Entwicklung der Studierenden in einzelnen Studiengängen oder an Fachbereichen. Es empfiehlt sich, dafür die Suchfunktion der Webseiten zu nutzen (Suchbegriff z.B. Studierendenstatistik).
  • Zahlen zur Entwicklung der Studierenden, Studienanfänger:innen und Absolvent:innen stellt das Statistische Bundesamt (Genesis-Online-Datenbank) bereit. Auch hier lohnt sich das Anlegen eines Accounts, um größere Datenmengen für die Weiterarbeit zu exportieren. Im Themenbereich Bildung, Forschung und Kultur sind zudem besonders häufig nachgefragte und aktuelle Daten zu Grafiken und Publikationen aufbereitet. Für das Bundesland Hessen ist zudem das statistische Landesamt zuständig. Darüber hinaus können Daten in der Abteilung Entwicklungsplanung im Akademischen Controlling angefragt werden.
  • Soll das Umfeld nicht geografisch eingegrenzt werden, können andere Kriterien für den Vergleich herangezogen werden. So kann beispielsweise das CHE-Ranking herangezogen werden, um sich mit Hochschulen zu vergleichen, die hier besonders gut abgeschnitten haben. Darüber hinaus kann die Webseite „CHE Hochschuldaten“ weitere Inspiration liefern. Die Webseite bietet einen datenbasierten Einblick in die aktuelle Hochschullandschaft auf Bundes- und Länderebene. Hier fließen sowohl Daten des CHE, als auch des Statistischen Bundesamtes ein.
    Link: Abteilung II Qualitätsmanagement: Instrumente der Qualitätsentwicklung, Externe Erhebungen

Für die Umfeldanalyse sollte zunächst das geographische Umfeld festgelegt werden: 

Soll ein Vergleich mit Hochschulen im näheren Umkreis, auf Bundesebene oder gar auf internationaler Ebene durchgeführt werden?

Für das Vorgehen innerhalb Deutschlands kann das folgende Vorgehen exemplarisch sein.
Für die Umfeldanalyse werden über die Suchmaske der Datenbank des HRK-Hochschulkompasses  für die betreffenden Studiengänge der Universität Kassel in einem ersten Schritt alle Studiengänge an tertiären Bildungseinrichtungen a) im Radius von 100 km und b) erweitert um den Radius von 150 km herausgesucht. Auch kann es bei kleineren Studiengängen sinnvoll sein, die Recherche c) auf Bundesebene zu erweitern. Diese Studienprogramme werden tabellarisch erfasst mit den Kriterien:

  • Name des Studiengangs,
  • Abschluss,
  • Studienform,
  • Zulassungsmodus,
  • Studienbeginn und
  • Regelstudienzeit.

Nachdem das geographische Umfeld festgelegt wurde, werden in einem zweiten Schritt thematische Eingrenzungen vorgenommen. Für alle Studienoptionen im Umkreis von 100 km werden Vertiefungsangebote, Spezialisierungsmöglichkeiten, Begrifflichkeiten, Kompetenzprofile und/oder Besonderheiten durch die Konsultation der digitalen Infomaterialien (z. B. Prüfungsordnung, Modulhandbuch) der entsprechenden Hochschule ergänzt, ebenso für diejenigen Studienmöglichkeiten an Universitäten im Umkreis von 150 km. Soll der Blick auf Bundesebene erweitert werden, wird hier genauso verfahren. Für Studienprogramme, die sich aus einer Kombination von verschiedenen Studienfächern zusammensetzen, bspw. ein 2-Fach-Bachelor, empfiehlt es sich für einen Vergleich auch die möglichen Kombinationsfächer zu erheben.
Die Praxis hat gezeigt, dass sich für dieses Vorgehen eine Tabelle in Word gegen eine Erhebung in Excel bewährt hat, da u.a. die Besonderheiten so besser präsentiert werden können. Aber auch die Tabelle, die aus der Datenbank des Akkreditierungsrats exportiert werden kann, bietet eine gute anders strukturierte Übersicht.
Mit dem Blick auf einzelne Aspekte wie z. B. die Einbettung eines Praktikums und dessen Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung im Curriculum oder Schwerpunkte in der Ausrichtung des Curriculums, kann die Umfeldanalyse auf diese Punkte des Interesses fokussiert werden.
Um besonders erfolgreiche Mitbewerber zu identifizieren, die mit dem jeweiligen Kasseler Profil verglichen werden können, kann es sinnvoll sein, mit Hilfe des CHE-Hochschulrankings eine Spitzengruppe für das jeweilige Fach zu identifizieren und zu analysieren. Hier stellt sich allerdings die Frage nach den entscheidenden Kriterien, nach denen die Spitzengruppe ausgewählt werden soll. Sind diese Kriterien durch die Expert:innen in den Fachbereichen festgelegt, können in einem nächsten Schritt auf bundesweiter Ebene erfolgreiche Mitbewerber identifiziert und deren Profil im Vergleich zum Kasseler analysiert werden.

Ergebnisaufbereitung
Anhand dieses Vorgehens können Alleinstellungsmerkmale der Kasseler Studienprogramms herausgearbeitet werden. Dank der erarbeiteten Übersicht der Vergleichshochschulen lässt sich bspw. klären, ob es Unterschiede je Bundesland gibt, ob es den Studientyp eher selten oder doch häufiger gibt, gleiches gilt für den gewählten Studiengangnamen. Es kann z.B. auch herausgearbeitet werden, wie die jeweilige Schwerpunktbildung und das Modulangebot konzipiert sind. Diese so gewonnenen Erkenntnisse können dann in Übereinstimmung mit dem Studiengangkonzept der Uni Kassel gebracht werden.

 

Download einer beispielhaften Vorlage für die Umfeldanalyse

Die Ergebnisse der Umfeldanalyse fließen in die Frage 1, Frage 5, Frage 8, Frage 15, Frage 20 und Frage 22 des Studiengangkonzeptes ein.

Beispiele

Frage:

Wie ist das Praktikum in das Studium eingebunden?

Vorgehen:

Von Interesse ist, ob ein Praktikum im Curriculum des Studiengangs vorgesehen ist und wenn ja in welchem Abschnitt des Studiums und in welchem Credit-Point-Umfang. Zudem ist relevant, ob vor- und nachbereitende Lehrveranstaltungen sowie begleitende im Studienprogramm vorgesehen sind. Hierbei zu klären ist außerdem, ob das Praktikum als Prüfungs- oder Studienleistung vorgehsehen ist.
Um diese Aspekte aufzuzeigen, ist es zielführend eine Tabelle mit den jeweiligen zu vergleichenden Hochschulen anzulegen. Diese Tabelle legt ein besonderes Augenmerk auf das Praktikum. Anzulegen sind je ausgewählter Hochschule die Rubriken

  • Praktikum,
  • empfohlenes Semester,
  • vorbereitende Lehrveranstaltung,
  • begleitende Lehrveranstaltung,
  • nachbereitende Lehrveranstaltung,
  • Credit-Points
  • sowie Prüfungs- oder Studienleistung. 

Um diese Tabelle auszufüllen zu können, werden die jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung sowie die Modulhandbücher herangezogen.
 

Frage:

Wie ist die Struktur des Studiengangs an anderen Hochschulen aufgebaut? 

Welche Schwerpunkte werden im Studiengang an verschiedenen Hochschulen angeboten?

Vorgehen:

Die Antworten dieser beiden Fragen lassen sich gut zusammen erschließen. Um die Struktur und/oder die Schwerpunkte anderer Hochschulen zu erfassen, ist es hilfreich eine Tabelle zu generieren, die den Fokus auf die Studienstruktur und/oder die jeweiligen Schwerpunkte der zu vergleichenden Hochschulen legt.
Die Studienstruktur kann greifbar gemacht werden, indem in der Tabelle die Anordnung von Modulen und Lehrveranstaltungen eintragen werden. Module sind oft thematisch zusammengefasst und können Vorlesungen, Seminare, Übungen oder Praktika umfassen, die in der Tabelle ersichtlich werden.
Darüber hinaus eignen sich die Rubriken 

  • Schwerpunkte,
  • Turnus
  • und Studienstruktur 

für einen knappen Überblick. So kann geklärt werden, welche Schwerpunkte die jeweilige Hochschule anbietet, in welcher Häufigkeit diese und andere Module u./o. Lehrveranstaltungen angeboten werden und welchen Credit-Point-Umfang diese annehmen.
Für die weitere Profilschärfung ist es hilfreich, sich mit den unterschiedlichen Schwerpunkten der ausgewählten Hochschulen zu beschäftigen. In einem ersten Schritt gilt es, die Schwerpunkte zu ermitteln. In einem zweiten Schritt ist zu schauen, welchen Umfang die Schwerpunkte einnehmen und wie häufig sie angeboten werden.
Bei grundständigen Bachelor-Studiengängen kann so auch sichtbar gemacht werden, ob ein Ein-Fach-, Zwei-Fach- oder Drei-Fach-Bachelor angeboten wird oder auch, welches begleitende Lehrangebot vorgesehen ist.
Auch hier bilden die Modulhandbücher und Studien- und Prüfungsordnungen die Datengrundlage.
 

Frage:

Welchen Namen tragen ähnliche Studiengänge anderer Hochschulen?

Wie soll der neue Studiengang heißen?

Vorgehen:

Gerade bei der Entwicklung von interdisziplinären oder auch englischsprachigen Master-Studienangeboten stellt sich die Frage nach einer treffenden Benennung des Studiengangs. Grundsätzlich ist es wichtig, dass ein Studiengang von Studieninteressierten gefunden wird und Werbung die Zielgruppe erreicht. Weitere Informationen dazu bietet die Toolbox Studierendenmarketing und Student-Life-Cycle-Management

Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie man sich im Feld der bestehenden Studiengänge positionieren will. Dazu kann es – je nachdem wie umfangreich sich bisher mit dem Umfeld beschäftigt wurde – lohnenswert sein, das Umfeld auf der „oberflächlichen“ Ebene der Studiengangs-Titel zu untersuchen.

Für einen geplanten englischsprachigen Master-Studiengang im Bereich Nachhaltigkeit wurde eine Umfeldanalyse mit einem Fokus auf Studiengangsnamen durchgeführt. Mit deutsch- und englischsprachigen Suchbegriffen (u. a. sustain, nachhalt, transform, zukunft) wurde die Datenbank des Akkreditierungsrates nach aktuell akkreditierten Studiengängen in Deutschland gefiltert.

Die Titel der Studiengänge wurden anschließend in Wortwolken dargestellt. Diese Wolken lieferten einen Einblick in die Benennung aktueller Studiengänge (vgl. Abb. 1 Wortwolke "transition" und Abb. 2 Wortwolke “sustain”)

So hat sich beispielsweise herausgestellt, dass der Begriff „transition“ zum Zeitpunkt der Recherche kaum für die Benennung von Studiengängen verwendet wurde. Des Weiteren konnte ein Überblick über die fachliche Einordnung der Studiengänge, die „sustain“ im Titel tragen, geschaffen werden. Anschließend wurden Studiengänge, die auf Basis ihres Titels als sehr ähnlich zum geplanten Studiengang angesehen wurden, näher betrachtet. Ziel war es zu schauen, ob der anvisierte Name zu vergleichbaren Studienangeboten passt.

Wortwolke die im Rahmen einer Umfeldanalyse erstellt wurde. Enthalten sind weiter Begriffe, die in der Benennung von Studiengängen, die auch "transition" beinhalten. Bspw. management, sustainable oder studies.Bild: Universität Kassel
Abb. 1: Umfeldanalyse Wortwolke Benennung der Studiengänge mit "transition"
Wortwolke die im Rahmen einer Umfeldanalyse erstellt wurde. Enthalten sind weiter Begriffe, die in der Benennung von Studiengängen, die auch "sustain" beinhalten. Bspw. management, sustainabilty, business, development, engineering oder science.Bild: Universität Kassel
Abb. 2: Umfeldanalyse Wortwolke Benennung der Studiengänge mit "sustain"

Frage:

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für vergleichbare Studiengänge im Umfeld?

Vorgehen:

Wenn es darum geht, die Zulassungsvoraussetzungen festzulegen oder zu überarbeiten, lohnt sich ein Blick in das Umfeld zum Beispiel für Studiengänge, die Sprachpraxis-Module enthalten.

Für die Frage, ob es Universitäten gibt, die ein Sprachstudium für Studierende ohne Sprachkenntnisse in der zu erlernenden Sprache anbieten, haben wir im HRK-Hochschulkompass nach vergleichbaren Bachelor-Studiengängen gesucht. Auf den Homepages der Universitäten haben wir sowohl die Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen, als auch zu den Sprachpraxis-Modulen im Studiengang recherchiert. So konnten wir eine Übersicht erstellen, die folgende Informationen enthielt:

  • Welches Sprachniveau wird vorausgesetzt? Wie muss es nachgewiesen werden?
  • Bestehen Nachholmöglichkeiten? Wenn ja, welche?
  • Muss das Nachholen von Sprachkenntnissen selbst organisiert werden oder bietet die Universität Kurse an?
  • Stimmen das vorausgesetzte Sprachniveau mit den Voraussetzungen für das erste Sprachpraxis-Modul im Studium überein?
  • Können über die Anforderungen hinausgehende Sprachkenntnisse angerechnet werden oder ist ein Einstieg in ein fortgeschrittenes Sprachpraxis-Modul möglich?
  • Gibt es angepasste Studienverlaufspläne für Studierende mit geringeren bzw. höheren Sprachkenntnissen als vorausgesetzt?

Es bietet sich hier insbesondere bei der Analyse vieler Studiengänge neben einer umfangreichen Übersicht im Textformat auch eine verschlankte Tabelle mit den wichtigen Informationen an.   
 

Frage:

Passen die Zulassungsvoraussetzungen im Master zu den Bachelor-Absolvent:innen?

Vorgehen:

Für interdisziplinäre Master-Studiengänge lohnt sich eine Umfeldanalyse mit der Frage, welche Bachelor-Absolvent:innen mit dem neuen Studienangebot angesprochen werden sollen. Auf der einen Seite werden im Prozess der Studiengangentwicklung die notwendigen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in das Master-Studium festgelegt. Auf der anderen Seite gilt es für die Prognose der Nachfrage festzulegen, welche Absolvent:innen der eigenen und anderer Hochschulen mit dem neuen Angebot potenziell angesprochen werden. In diesem Zuge ist zu klären, ob die jeweiligen Absolvent:innen über die notwendigen Voraussetzungen verfügen.

Je nach Studienangebot sollte das Umfeld regional eingegrenzt oder auch der europäische bzw. internationale Hochschulraum einbezogen werden (insb. bei englischsprachigen Angeboten). Um die Frage zu klären, ob die notwendigen Voraussetzungen im Studium erworben werden, muss i.d.R. das Modulhandbuch untersucht werden. Da dies ein sehr (zeit-)aufwendiger Prozess ist, sollte sorgfältig abgewogen werden, welche Bachelor-Studiengänge in die Analyse einbezogen werden. Es lohnt sich, die Ergebnisse der Recherche tabellenförmig darzustellen, um einen Überblick über mögliche fehlende Voraussetzungen zu erhalten. Wenn sich herausstellt, dass eine Lücke zwischen den für das Master-Studium notwendigen Voraussetzungen und den in den Bachelor-Studiengängen erworbenen Kompetenzen vorhanden ist, kann die Übersicht Diskussionsgrundlage für den Umgang mit der fehlenden Passung sein. So können beispielsweise im Vorfeld Studienverlaufspläne für Studierende mit fehlenden Voraussetzungen entwickelt und veröffentlicht werden.  
 

Für die Durchlässigkeit innerhalb der Universität Kassel sollten die erworbenen Kompetenzen im Bachelor mit den Voraussetzungen der entsprechenden Master-Angebote übereinstimmen.

Frage:

Wie haben sich die Studierendenzahlen im Umfeld entwickelt?

Vorgehen:

Insbesondere für die Nachfrageprognose, aber auch um die (quantitative) Relevanz des Kasseler Studiengangs einordnen zu können, ist ein Überblick über die Entwicklung der Studiengänge anhand der Erstsemesterzahlen, der Studierenden insgesamt, aber auch der Absolvent:innen hilfreich. Herausfordernd bei der Zusammenstellung der Daten sind die unterschiedlichen Quellen. Zahlen auf Bundes- und Landesebene werden vom jeweiligen Statistik-Amt bereitgestellt. Interessieren Zahlen einzelner Hochschulen, muss geschaut werden, ob diese auf den Homepages bereitgestellt werden.

Eine Zusammenstellung der Entwicklung der Erstsemester-Zahlen im Bereich Informatik an hessischen Hochschulen hat beispielsweise gezeigt, dass nicht alle Einrichtungen vergleichbare Zahlen veröffentlichen. So muss im Einzelfall geschaut werden, welche Zahlen gebraucht werden und ob diese zur Verfügung gestellt werden. Auf den Homepages der einzelnen Hochschulen empfiehlt sich die Nutzung der Suchfunktion unter den Stichworten “Studierendenzahlen", “Studierendenstatistik”, "Zahlenspiegel” oder “Zahlen, Daten, Fakten”.