Instrumente der Qualitätsentwicklung der Abt. Studium und Lehre

Wie können die bestehenden Instrumente für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Was ist eine Lehrveranstaltungsevaluation (LVE) und wie kann sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Die Lehrveranstaltungen an den Fachbereichen werden in regelmäßigen Abständen evaluiert. Dazu stehen hochschulweite Fragebögen zur Verfügung, die fachbereichsspezifisch angepasst werden können. Die Auswertungen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen werden der Lehrperson und dem Dekanat zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden Ergebnisse in aggregierter Form z.B. in den Lehrberichten der Fachbereiche aufgenommen und veröffentlicht.

Die aggregierten Ergebnisse können Anhaltspunkte für die Überarbeitung von Studiengängen liefern. In erster Linie dient die LVE aber als Feedback-Instrument für Lehrende.

 

Welche Fragen können mit Lehrveranstaltungsevaluationen beantwortet werden?

  • Wie bewerten Studierende die Lehrveranstaltungen des Studiengangs?
  • Wie hat sich die Bewertung der Lehrveranstaltungen in einer Zeitspanne verändert?

 

Wie gehe ich vor, wenn ich LVE für die Studiengangentwicklung nutzen möchte?

Die aggregierten Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation können in den Dekanaten angefragt werden.

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 40 und 42 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

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Weitere Informationen und Kontakte zu Ansprechpersonen der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung finden Sie hier.

Was ist eine Modulevaluation und wie kann sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Modulevaluationen beinhalten die studentische Einschätzung der Studierbarkeit der Module eines Studiengangs. Die Studierenden beurteilen unter anderem wie sich der tatsächliche Zeitaufwand für ein Modul zu den Angaben in der Modulbeschreibung verhält (Workload-Erhebung). Darüber hinaus bewerten sie die Passung der verschiedenen Lehrveranstaltungen eines Moduls sowie die Eignung der Modulprüfung zur Überprüfung der Lernziele. Modulevaluationen werden in der Regel einmal pro Akkreditierungszeitraum durchgeführt. Die konkrete Ausgestaltung der Befragung liegt bei den Studiengangverantwortlichen. Die Ergebnisse der Modulevaluationen werden z.B. in den Lehrberichten der Fachbereiche aufgenommen. 

Für die Weiterentwicklung bereits bestehender Studienangebote, z.B. im Rahmen einer Re-Akkreditierung liefern Modulevaluationen wichtige und hilfreiche Daten. Sie liefern Ansatzpunkte für die Überarbeitung einzelner Module oder der gesamten Modulstruktur eines Studiengangs.

 

Welche Fragen können mit der Modulevaluation beantwortet werden?

  • Wie bewerten Studierende die Studierbarkeit der Module eines Studiengangs?
  • Passt die Modulbeschreibung zum tatsächlichen Zeitaufwand der Studierenden für dieses Modul?

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 39-44 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

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Weitere Informationen und Kontakte zu Ansprechpersonen der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung finden Sie hier. 

Was sind Surveys und wie können sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Die Studiengangbefragungen werden als Bachelor-, Master- und Lehramts-Survey regelmäßig zentral durchgeführt. Eine universitätsweite Auswertung mit dem Titel Essentials wird auf den Seiten der Gruppe Qualitätsentwicklung (IIQ) veröffentlicht. Für die Fachbereiche werden sowohl Datentabellen zu den einzelnen Studiengängen, als auch ein Bericht (Essentials) erstellt. Die Essentials fokussieren jeweils einen Studiengang und enthalten auch die Antworten zu den offenen Fragen nach Stärken, Schwächen und Verbesserungsvorschlägen. Anhand der Tabellen können die Studiengänge eines Fachbereichs miteinander verglichen werden. Zudem werden Mittelwerte für den gesamten Fachbereich angegeben. Auf Nachfrage können weitere Auswertungen vorgenommen werden.

Die Studierenden werden im Rahmen der Surveys zu sehr unterschiedlichen Themen befragt. Die Ergebnisse für einzelne Studiengänge, aber auch auf Fachbereichsebene finden Eingang in die Lehrberichte, sollten in die Weiterentwicklung der bestehenden Studienangebote einbezogen werden und können Anhaltspunkte für die Entwicklung neuer Studiengänge liefern.

 

Welche Fragen können mit den Surveys beantwortet werden?

  • Wie zufrieden sind die Studierenden mit verschiedenen Bedingungen ihres Studiums?
  • Wie haben die Studierenden sich zum Studium informiert?
  • Aus welchen Motiven haben Studierende ihr Studium begonnen?
  • Wie schätzen Studierende ihre Arbeitsmarktchancen ein?

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 39-44 des Studiengangkonzepts einfließen.
 

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Weitere Informationen, die universitätsweiten Essentials der letzten Surveys sowie Kontakte der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung finden Sie hier.

Was sind Studienganggespräche und wie können sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Studienganggespräche sind eine Ergänzung der quantitativen Evaluationsverfahren zur Sicherung und Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre. Studienganggespräche sind moderierte Gespräche, an denen alle Studierenden eines Studiengangs teilnehmen können. Insbesondere Studiengänge mit wenigen Studierenden können Studienganggespräche nutzen, um quantitative Verfahren zu ersetzen.

Die Studienganggespräche können sowohl den gesamten Studiengang, als auch bestimmte inhaltliche oder organisatorische Aspekte fokussieren (wie z. B. die Studieneingangsphase). Die Ergebnisse bereits durchgeführter Studienganggespräche können u.U. für Studiengangentwicklungen und (Re-)Akkreditierungen herangezogen werden. Auch ist die Durchführung von Studienganggesprächen explizit für diesen Zweck möglich. Die qualitative und zum Teil explorative Vorgehensweise ermöglicht eine tiefergehende und umfassendere Untersuchung der studentischen Einschätzung relevanter Aspekte (im Vergleich oder auch ergänzend zu den quantitativen Instrumenten).

 

Welche Fragen können mit den Studienganggesprächen beantwortet werden?

  • Wie bewerten Studierende ihren Studiengang?
  • Welche Herausforderungen gehen mit dem Studium einher?
  • Wie erleben Studierende ihr Studium?
  • Welche Erfahrungen machen Studierende in ihrem Studium?


Wie gehe ich vor, wenn ich Studienganggespräche für die Studiengangentwicklung nutzen möchte?

Wenn bereits ein oder mehrere Studienganggespräche durchgeführt wurden, können Sie die verantwortliche Person (z. B. Studiengangverantwortliche:r) kontaktieren und um die Ergebnisse bitten. Insbesondere bei Re-Akkreditierungen oder Weiter-Entwicklungen bestehender Studienangebote sollte Sie sich informieren, ob bereits Talks durchgeführt wurden.

Wenn Sie ein Studienganggespräch für Ihren Studiengang oder im Rahmen einer Studiengangentwicklung durchführen (lassen) wollen, wenden Sie sich bitte an die Gruppe IIQ. Gemeinsam können Vorgehensweise und Umsetzung abgestimmt werden. Planen Sie dazu bereits ausreichend Vorlaufzeit ein.

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 40, 42 und 44 des Studiengangkonzepts einfließen.


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Weitere Informationen und Kontakte der Ansprechpartner:innen finden Sie hier.

Was ist das Studienverlaufsmonitoring und wie kann es für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Das Studienverlaufsmonitoring dient dem Ziel, erfolgreiche und problematische Studienverläufe zu identifizieren und kritische Punkte im Studienverlauf zu erkennen. Beispielsweise kann analysiert werden, in welcher Reihenfolge und Geschwindigkeit Module absolviert werden.

Für die Weiterentwicklung und Reakkreditierung von Studiengängen liefert das Studienverlaufsmonitoring wichtige Anhaltspunkte zur Studierbarkeit des aktuellen Studienprogramms. Auf Basis der Ergebnisse können z.B. Maßnahmen zur Prävention von Studienabbrüchen und -verzögerungen entwickelt und in der Weiterentwicklung des Studiengangs umgesetzt werden.

Inwieweit Daten aus dem Studienverlaufsmonitoring für die Entwicklung neuer Studienangebote genutzt werden können, muss im Einzelfall geprüft werden.

 

Welche Fragen können mit dem Studienverlaufsmonitoring beantwortet werden?

  • Wie sehen typische Studienverläufe in einem Studiengang aus?
  • Wo sind eventuelle kritische Punkte im aktuellen Studienverlaufsplan?

 

Wie gehe ich vor, wenn ich das Studienverlaufsmonitoring für die Studiengangentwicklung nutzen möchte?

Das Studienverlaufsmonitoring ist in Akademis, dem akademischen Management-Informationssystem der Universität Kassel verankert. Dort sind standardisierte Berichtsformate mit aktuellen Daten im Bereich Studienverlaufsmonitoring zu finden.

An den Fachbereichen gibt es jeweils wenige Personen, die eine Nutzungsberechtigung haben. Wenn Sie selbst keinen Zugang zu Akademis haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Kolleg:innen.

Können Sie Ihre Fragen mit den vorhandenen Berichten nicht beantworten, wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechperson der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung.

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 40, 42 und 44 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

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Weitere Informationen sowie den Kontakt der Ansprechperson der Gruppe Qualitätsentwicklung finden Sie hier.

Was ist die Absolvent:innenstudie und wie kann sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Zu den regelmäßig durchgeführten Absolvent:innenstudien werden alle Absolvent:innen der Universität Kassel eingeladen. Etwa anderthalb Jahre nach dem Abschluss werden die ehemaligen Studierenden zu ihren Berufsverhältnissen befragt. Nach expliziter Zustimmung werden die Absolvent:innen nach weiteren drei Jahren zu einer Folgebefragung eingeladen. Neben der inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Ausgestaltung des Arbeitsplatzes soll die Passung der beruflichen Situation mit den im Studium erworbenen Kompetenzen eingeschätzt werden. Verschiedene Fragen zielen zudem auf die retrospektive Beurteilung des Studiums an der Universität Kassel.

Die Ergebnisse der Absolvent:innenstudien liefern wichtige Hinweise zur Beschäftigungsfähigkeit und zum Verbleib der Studierenden. Die retrospektive Einschätzung des Studiums kann Anhaltspunkt für die Weiter- oder Neu-Entwicklung von Studienangeboten sein.

Die Absolvent:innenstudie wird zentral durchgeführt. Ein Ergebnisbericht wird veröffentlicht und den Fachbereichen sowie zentralen Einrichtungen werden verschiedene Berichtsformate zur Verfügung gestellt.

 

Welche Fragen können mit der Absolvent:innenstudie beantwortet werden?

  • Wie schätzen Absolvent:innen Ihr Studium retrospektiv ein?
  • Wie beurteilen die Absolvent:innen das Studienangebot und die Studienbedingungen?
  • Wie sind die Berufsverhältnisse der Absolvent:innen?
  • Warum wurde ggf. die Regelstudienzeit überschritten?
  • In welchem Ausmaß werden im Studium erworbene Kompetenzen im aktuellen Beruf genutzt?

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 20, 40, 42 und 44 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

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Weitere Informationen, Ergebnisse der Absolvent:innenstudie sowie Kontakte der Ansprechpartner:innen finden Sie hier.

Was ist die Ehemaligenbefragung und wie kann sie für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Die Ehemaligenbefragung ist eine Online-Befragung der Exmatrikulierten, die die Universität Kassel ohne einen Abschluss verlassen haben. Ziel ist es, mehr über Zusammensetzung dieser Gruppe sowie über die Beweggründe für die Exmatrikulation herauszufinden (Hochschulwechsler:innen, Studienabbrecher:innen, etc.). Inhaltlich ist die Ehemaligenbefragung mit der Absolvent:innenbefragung verzahnt.

Die Ehemaligenbefragung wird wie die Absolvent:innenbefragung zentral in Kooperation mit dem Institut für angewandte Statistik (ISTAT) durchgeführt.

Die Ergebnisse der Ehemaligenbefragung geben wichtige Hinweise zum Verbleib ehemaliger Studierender. Die Angaben zu (studiengangbezogenen) Gründen der Exmatrikulation können hilfreiche Hinweise für die Weiter-Entwicklung von Studiengängen beinhalten.

 

Welche Fragen können mit der Ehemaligenbefragung beantwortet werden?

  • Aus welchem Grund erfolgte die Exmatrikulation?
  • Warum wurde ggf. ein Hochschulwechsel vorgenommen?
  • Wie sind die Berufsverhältnisse der Absolvent:innen?
  • Inwieweit ist die erfolgte Ausbildung an der Universität Kassel für den bisherigen Karriereverlauf gewinnbringend?

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Die Ergebnisse können in die Fragen 40, 42 und 44 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

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Weitere Informationen zur Ehemaligenbefragung finden Sie hier.

Was ist ein Lehrbericht und wie kann er für die Studiengangentwicklung genutzt werden?

Die Fachbereiche verfassen in regelmäßigen Abständen einen Lehrbericht. Gegenstand sind wesentliche Ergebnisse der durchgeführten Evaluationen, eine gründliche Analyse, daraus abgeleitete Handlungsoptionen sowie aktuelle Themen aus den Leistungsbereichen Studium und Lehre. Zudem sollen die Prozesse und etablierte Regelkreise der Qualitätsentwicklung beschrieben werden. Der Lehrbericht dient aber nicht nur der fortlaufenden Ergebnissicherung. Der Lehrbericht soll in den Fachbereichen auch als Anlass für Diskussionen genutzt werden. Als Abschluss der Berichtslegung ist ein Gespräch mit der Hochschulleitung zum vorgelegten Bericht vorgesehen.

Die Lehrberichte können Ausgangspunkt aber auch wichtige Ressource für die Überarbeitung und Neugestaltung von Studiengängen an den Fachbereichen sein.

Die Lehrberichte werden in den Fachbereichen erstellt und liegen in den Dekanaten vor. Sie sind nicht zur Veröffentlichung vorgesehen.

 

Welche Fragen können mit dem Lehrbericht beantwortet werden?

  • Wie stellt sich die Lehr- und Studiensituation am Fachbereich dar?
  • Wie hat sie sich entwickelt?
  • Welche Handlungsoptionen und Entwicklungsperspektiven (für die (Weiter-)Entwicklung von Studiengängen) werden abgeleitet?

 

Wo fließen die Ergebnisse in das Studiengangkonzept ein?

Inhalte des Lehrberichts können in die Fragen 18 und 39-44 des Studiengangkonzepts einfließen.

 

Links:

Aktuelle Informationen zu den Lehrberichten der Fachbereiche sowie Kontaktmöglichkeiten des Ansprechpartners in der Arbeitsgruppe Qualitätsentwicklung.