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Zielvereinbarung: Gremmels dankt für konstruktive Verhandlungen
Image: HMWK„Ich bin den Hochschulen für die konstruktiv geführten Verhandlungen sehr dankbar“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. „Mit den neuen Zielvereinbarungen schaffen wir eine gute Grundlage, um die Hochschulen strategisch weiterzuentwickeln und den Zukunftsaufgaben klug zu begegnen. Dabei nutzen die Hochschulen die Handlungsmöglichkeiten, die der Hessische Hochschulpakt bietet, um Nordhessen, Osthessen und das Rhein-Main-Gebiet auch künftig als zukunftsorientierte Hochschulstandorte zu stärken. In den aktuellen Zielvereinbarungen spielen Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit eine große Rolle. Mit Angeboten zu Personalentwicklung, Demografiemanagement und Nachwuchsförderung sorgen die Hochschulen für eine diverse Studienatmosphäre.“
Die Universität Kassel präsentiert sich laut Zielvereinbarung weiterhin als eine innovative und zukunftsorientierte Bildungs- und Forschungsstätte, die dem Leitbild einer offenen, demokratischen Universität verpflichtet ist. In der Forschung setzt die Universität auf Interdisziplinarität und bietet, insbesondere mit ihren Profilsschwerpunkten „Multifunktionale Materie und Multiskalensysteme" sowie „Nachhaltige Transformationen" überregional beachtete Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen. Die Öffnung für nicht-traditionelle Bildungsverläufe und die Möglichkeit des individuellen Bildungserfolgs soll u.a. durch gute Betreuung der Studierenden sichergestellt werden. Ein breites Fächerangebot in der Lehrkräftebildung bildet auch künftig einen wesentlichen Schwerpunkt. Darüber hinaus versteht sie sich als geschlechtergerechte, familiengerechte, offene, inklusive und interkulturelle Hochschule.
Prof. Dr. Ute Clement, Präsidentin der Universität Kassel, kommentierte: “Für die Universitäten sind dies wegen der finanziellen Rahmenbedingungen keine einfachen Zeiten. Es ist gut und schafft Planungssicherheit, dass die Zielvereinbarung mit dem Land Hessen verbindlich festhält, in welche Richtung wir uns weiterentwickeln wollen. Dazu zählen Forschungskooperationen mit anderen großen Wissenschaftsinstitutionen, aber auch die weitere Positionierung als Innovationstreiber in der Region, ein höherer Anteil von Studierenden aus dem Ausland oder Angebote zur Gewinnung von Studierenden im Bereich MINT, um nur einige zu nennen.“