Offene Hochschule

In der Tradition bildungspolitischer Verantwortung legt die Universität Kassel Wert darauf, ein breites Spektrum von Studienanfängerinnen und Studienanfängern aufzunehmen. Dies führt zu einer überdurchschnittlichen Heterogenität: Mehr als ein Viertel der Studierenden bringt als Zugangsvoraussetzung eine Fachhochschulreife oder abgeschlossene Berufsausbildung mit. Die Studierenden der Universität Kassel sind im Schnitt älter, sie arbeiten intensiver neben dem Studium und haben häufiger Kinder als an anderen Universitäten. Um den Herausforderungen von heterogenen Zugangsvoraussetzungen gerecht zu werden, weitet die Universität Kassel ihre Beratungsangebote aus, führt ein Studien-Portfolio ein und baut spezielle Programme zur Stärkung der Studierendenkompetenz aus.

Die Allgemeine Studienberatung bietet persönliche Beratung und Orientierungshilfen bei der Studienfachwahl, bei Neuentscheidungen und bei Problemen im und mit dem Studium.

Das Studien-Portfolio bietet einen organisatorischen Rahmen, um das Studium besser zu überblicken, das Lernen zu optimieren und die Kompetenzen zielgerichtet erweitern zu können. 

Für Studierende, die während ihres Studiums studiengangübergreifende Zusatzqualifikationen erwerben möchten, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten.

Die Graduiertenakademie der Universität Kassel koordiniert eine Reihe von Angeboten im Bereich von Beratung und Weiterbildung für Promovierende, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden oder Habilitierende. Es dient darüber hinaus als Forum für die Diskussion über Belange der Nachwuchsförderung.

Mit zahlreichen Angeboten, wie z.B. Weiterbildungsstudiengänge und –programme für das lebenslange Lernen oder Studium im Praxisverbund (Duales Studium), erleichtert UniKassel Transfer den Wissens- und Kompetenztransfer, initiiert Kooperationen und pflegt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Die Angebote für Studierende des Servicecenter Lehre zur Stärkung der Studierkompetenz verfolgen das Ziel, Studierende, die ihr Studium erfolgreich abschließen wollen, zu unterstützen. Diese Angebote reagieren insbesondere auf die wachsende Heterogenität in den Lernvoraussetzungen der Studierenden.