Si­cher­heits­be­auf­trag­te

Sicherheitsbeauftragte sind von der Hochschulleitung auf Vorschlag der zuständigen Führungskraft schriftlich bestellte Personen, die die Hochschulleitung, die Führungskräfte, die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, den Betriebsarzt und die Kolleginnen und Kollegen darin unterstützen, Unfälle, berufsbedingte Krankheiten und Gesundheitsgefahren zu vermeiden.

Für den Zugriff auf Dateien & Dokumente,
bitte zuvor mit Ihrem Uni-Account einloggen!

Sicherheitsbeauftragte tragen nicht mehr Verantwortung im Arbeitsschutz, wie jede/jeder andere Beschäftigte. Damit ergibt sich für sie auch kein zusätzliches Haftungsrisiko und deshalb können Sicherheitsbeauftragte auch keine Weisungen erteilen oder Aufsicht führen (DGUV Information 211-042-Sicherheitsbeauftragte).

Auf­ga­ben von Si­cher­heits­be­auf­trag­ten

  1. Maßnahmen des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes in seinem Zuständigkeitsbereich zu unterstützen.
  2. Beobachtung auf Vorhandensein und Benutzung vorgeschriebener Schutzvorrichtungen.
  3. Vorgesetzte über mögliche Gefahren oder Mängel für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu informieren.
  4. Kenntnisnahme von Unfallanzeigen.
  5. Arbeitskollegen in Belangen des Arbeitsschutzes zu informieren und zu motivieren.

Die Rol­le von Si­cher­heits­be­auf­trag­ten

Der Sicherheitsbeauftragte ist ehrenamtlich tätig und soll in seinem Zuständigkeitsbereich den Unternehmer und seine Führungskräfte bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten unterstützen (DGUV Information 211-021, Der Sicherheitsbeauftragte).


Sicherheitsbeauftragte unterstützen somit die Fachvorgesetzten bei der Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes und informieren über festgestellte Sicherheitsprobleme. Insbesondere achten Sie darauf, dass die vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen und persönlichen Schutzausrüstungen ordnungsgemäß benutzt werden und machen auf Unfall- und Gesundheitsgefahren aufmerksam.


Ein Fachkundenachweis ist für die Beauftragtentätigkeit nicht erforderlich. Die Unfallkasse bietet jedoch kostenfreie Fortbildungen an.