Wert- und Res­t­­stof­­fe

Ver­pflich­tung zur Ge­trennt­hal­tung

Glas, Metall, Kunststoffe, Papier/Pappe/Kartonagen (PPK) sowie Bioabfälle müssen getrennt eingesammelt und einer geeigneten Verwertung zugeführt werden.

Hierzu stehen an jedem Standort Behälter für Restmüll, Gewerbeabfälle, Papier, Pappe, Kartonagen und für andere Wert- und Reststoffe bereit.


Farbleit­sys­tem

Ein Farbleitsystem erleichtert die Trennung und die Zuordnung der verschiedenen Abfallfraktionen: Papier (Blau), Leichtverpackungen (Gelb), Bioabfälle (Braun) und Restmüll (Schwarz) .

Büros

Die Papierkörbe in den Büros sind nur für Altpapier vorgesehen. Die Leerung erfolgt wöchentlich im Rahmen der Reinigung.

Teeküchen

Hier stehen Behälter für Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) Bioabfälle und Restmüll zur Verfügung. Die Leerung erfolgt täglich im Rahmen der Reinigung.

Kopierräume

Hier stehen größere Behälter für Altpapier bereit. Die Leerung erfolgt täglich durch den Reinigungsdienstleister.

Gebäudeeingänge/Foyers

In den Foyers und Zugangsbereichen von Gebäuden mit hoher Fluktuaktion stehen Dreifachsammelsysteme für Papier, Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) und Restmüll bereit.

Außenflächen

Auf den Außenflächen stehen flächendeckend Restmüllbehälter zur Verfügung. In der Nähe von Cafes und Hörsaalzentren werden zudem Behälter für Leichtverpackungen (DSD/grüner Punkt) und Altpapier angeboten.

Ver­­wer­­tung Wer­t­- und Res­t­­­stof­­­­fe

Für Wert- und Reststoffe wie Toner, CDs, Batterien, Leuchtmittel, Elektroschrott ebenso wie für Gewerbeabfälle, Papier, Pappe, Kartonagen etc. stehen an jedem Standort Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

An den Standorten Holländischer Platz, Wilhelmshöher Allee, Menzelstraße und Witzenhausen können leere Tonerkartuschen, CDs und Altbatterien in den Hausmeistereien abgegeben werden.

  • Tonerkartuschen sollten, verpackt in den (Kunststoff-) Hüllen des ausgetauschten neuen Toners, in die Entsorgungsboxen gegeben werden. Die Umkartons gehören in den Papierabfall, nicht in die Recyclingbox. Tonerkartuschen sollen nicht mit der Hauspost versendet werden!
  • CDs und DVDs sind aus Polycarbonat und dies ist ein vielseitig einsetzbarer recyclefähiger Kunststoff. CDs und DVDs müssen nicht nach Hersteller sortiert werden.
  • Altbatterien und Altakkus (außer Kfz- bzw. Motorradbatterien) können Sie ebenfalls in bereitgestellte Sammelboxen in den verschiedenen Entsorgungsstationen einwerfen, denn Batterien gehören auf gar kein

Weitere Sammelpunkte

  • Holländischer Platz: InfoPoint (Gebäudenr. 7020), Henschelstr. 4 // Ingenieurwissenschaften III (Gebäudenr. 7090) // Raum 0615 (Hausmeisterei, Gießhaus) // Universitätserwaltung in der Information/Keller
  • Heinrich-Plett-Straße: Zentrales Chemikalienlager im IBC zwischen 10:00 und 11:00 Uhr

Alte, nicht mehr benötigte oder defekte Elektrogeräte werden einer Verwertung zugeführt. Hierzu haben die Hausmeister Gitterboxen bereitstehen, in denen die Altgeräte gesammelt und später einer externen Verwertung zugeführt werden.

Und so wird´s gemacht:

  1. Überprüfen Sie zuerst, ob funktionstüchtige Geräte dem Auktionsportal der Haushaltsabteilung übergeben werden können.
  2. Geräte > 410 € (mit Inventarnummer) müssen vorab mit einem Anschaffungspreis ausgesondert werden. Zuständig dafür ist Abteilung Finanzen: Zum Aussonderungsantrag
    Geräte < 410 € müssen nicht ausgesondert werden.
  3. Füllen Sie das Formular zur Entsorgung von E-Schrott aus und setzen Sie sich anschließend mit Ihrer Hausmeisterei wegen eines Abgabetermins für den E-Schrott in Verbindung. 
  4. Stellen Sie auf gar keinen Fall Elektro- oder Elektronikschrott oder Kühlschränke und ähnliches in den Fluren zur Abholung bereit! Sie verstellen hiermit Flucht- und Rettungswege!
  5. Die Altgeräte können anschließend zum vereinbarten Termin zur Hausmeisterei gebracht werden.
  6. Die Hausmeistereien bieten für größere Mengen oder für schwere Geräte auch eine Abholung von E-Schrott an.
    Einen Termin für die Abholung erhalten Sie durch Ihre Hausmeisterei per Faxrückmeldung auf Ihren Entsorgungsantrag. Die Abholung erfolgt je nach zeitlicher Verfügbarkeit.

Bitte entsorgen Sie alte Energiesparlampen, sowie Leuchtstoffröhren
über Ihre Hausmeisterei.

Alte Energiesparlampen, sowie Leuchtstoffröhren gehören auf gar keinen Fall in den Hausmüll oder dürfen über den Glascontainer entsorgt werden.

Sie enthalten geringe Mengen Quecksilber. Bei normalen Betrieb geht keinerlei Gefahr von aus.

Aufgeblähte Lithium-Ionen-Akkus können Feuer fangen, wenn sie aufbrechen und Luft oder Wasser an das Lithium kommt. Es findet eine nicht gewollte chemische Reaktion im Inneren des Akkus statt. Daher VORSICHT bei aufgeblähten Lithium-Ionen-Akkus.

Stecken Sie den aufgeblähten Lithium-Ionen-Akku in einen Gefrierbeutel und verschließen diesen mit wenig Luft. Aufgeblähte Lithium-Ionen-Akkus müssen als "gefährlicher Abfall" entsorgt werden.

  • Den betroffenen Raum lüften und für ca. 15 Minuten verlassen.
  • Schwangere dürfen den Raum erst nach dem Säubern betreten.
  • Lassen Sie das Fenster während der Reinigungsarbeiten geöffnet. Am besten schalten Sie Heizungen und Klimaanlagen während der Reinigungsarbeiten ab.
  • Große Bruchstücke der Lampe einsammeln (Vorsicht Schnittgefahr).
  • Kleinere Stücke mit Hilfe von Papier und/oder Pappe und einem feuchten Einwegtuch zusammenkehren und aufnehmen.
  • Von Teppichen oder Polstern können die Reste mit einem Klebeband entfernt werden.
  • Achtung! Keinen Staubsauger verwenden.
  • Alle aufgenommenen Bruchstücke und alle genutzten Hilfsmittel (Papier/Pappe und Reinigungstuch) in ein dichtschließendes Gefäß (z.B. Schraubglas oder kleinen Eimer mit Deckel) geben.
  • Gefäß verschließen und zur Sondermüll-Entsorgung geben.
  • Die Entsorgung erfolgt über die Schadstoffannahme

Son­­­der­ak­­­ti­o­­­nen oder Sper­r­­­müll

Fallen bei Ihnen im Rahmen von Umzügen, Räumaktionen oder Bautätigkeiten etc. größere Mengen Abfall zur Entsorgung an?

  1. Die Anmeldung erfolgt über das Service Desk Gebäude (-7777) oder sprechen Sie Ihre Hausmeisterei an. Bei rechtzeitiger Anmeldung können Ihnen die entsprechenden Behälter bereitgestellt werden oder es erfolgt eine Abholung durch Ihre Hausmeisterei.
  2. Unter Sonderaktionen verstehen wir alle nicht regelmäßig oder im Rahmen von "besonderen Ereignissen" anfallenden Abfälle. Dazu gehören z.B. die Lieferung von Großgeräten, Räumaktionen oder Umzüge etc. Um die dabei anfallenden Wert- und Reststoffe sicher aufnehmen zu können und einer geeigneten Verwertung zuzuführen, ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich.


In­­­for­­ma­­ti­o­­nen zum op­­ti­­mier­­ten Ab­­fal­l­­kon­zept

Die Universität Kassel hat seit 2014 ein unter ökologischen (Getrennthaltung), ökonomischen (Erfassungsprozesse) und funktionalen Gesichtspunkten (Betriebsführung, Benutzerfreundlichkeit) optimiertes Abfallwirtschaftskonzept eingeführt.

Die Stufenfolge aus Abfallvermeidung, der Wiederverwertung von Wertstoffen und erst als letzte Alternative die Beseitigung von Reststoffen, ist die beste Option aus Sicht des Umweltschutzes.

Auf Basis der Erkenntnisse wurden die Grundzüge eines neu zu gestaltenden optimierten Abfallwirtschaftssystems definiert. Hierzu gehören:

  • eine erweiterte Abfalltrennung durch ein verbessertes Behälterangebot für Wertstoffe/gelber Sack, Altpapier, Restmüll und Bioabfälle (nur in Teeküchen),
  • die Änderung der Einsammelprozesse durch Nutzer, Reinigungspersonal und Hausmeister sowie
  • eine geänderte Logistik durch den Bau von Wertstoffpavillons und zentralen Wertstoffhöfen (Campus Nord/Süd).

Die Notwendigkeit der durchgeführten Untersuchungen und Planungen ergab sich auch vor dem Hintergrund der Campuserweiterung in Richtung Norden und den damit verbundenen umfangreichen Neu- und Umbauten im Rahmen des HEUREKA-Bauprogramms.

Mit einem Detailkonzept wurden die logistischen und betrieblichen Abläufe neu geplant:

  • Abfallkonzept mit Aufbau und Ablauf der Abfallentsorgung,
  • Betriebskonzept zum infrastrukturellen Gebäudemanagement (Einsammelabläufe, Pflege der Infrastuktur, Zuständigkeiten)
  • Betriebskonzept zur Technik und Logistik (Festlegungen der technischen Ausstattung und der Logistikflächen)

Seit 2014 wurden die baulichen und vertraglichen Voraussetzungen geschaffen, um das optimierte Abfallwirtschaftkonzept auf dem gesamten Campus Holländischer Platz umsetzen zu können.

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