AGU-Ma­nage­ment­sys­tem für Hoch­schu­len

Das AGU-Managementsystem ist ein webbasiertes Informations- und Dokumentensystem speziell für Hochschulen, das, differenziert nach Aufgabenbereichen, die relevanten Rechtsvorschriften, Übersichten über die gesetzlichen Anforderungen sowie Dokumente zur Erfüllung der Aufgaben bereitstellt.

Auf­­bau ei­­ner ge­­se­t­zes­­kon­­for­­men Do­ku­­men­­ta­­ti­on

Als praktische Umsetzungshilfe und Handlungsleitfaden für den Aufbau einer gesetzeskonformen Dokumentation haben wir auf Basis des AGUM Mustervorlagen für eine systematische Bearbeitung zusammengestellt.

Die AGU-Mappe Büro enthält eine auf Büro und Bildschirmarbeitsplätze zugeschnittene Auswahl von Dokumenten und Checklisten.

Die AGU-Mappe enthält Informationen und praktische Handlungsanweisungen sowie alle zugehörigen Dokumente und Checklisten.

Das AGU-Handbuch für
Labore und Werkstätten
enthält eine Mustergliederung, die sich für eine systematische Klärung der Arbeitsschutzorganisation und zur Aufbewahrung von Arbeitsschutzdokumenten in der Praxis bewährt hat.

In­for­ma­tio­nen zum In­halt und Auf­bau des AGUM (Quel­le: AGUM e.V.):

Das "AGUM-System" ist vergleichbar mit einem Managmenthandbuch, in dem die Informationen digital zur Verfügung gestellt werden. Es beschreibt die zu beachtenden gesetzlichen Vorgaben und und bietet direkte oder indirekte Hilfestellung für deren Umsetzung. Direkte Hilfestellung sind z.B. Musterdokumente oder Datenbanken, indirekte Hilfsmittel sind z.B. Handlungshilfen von Unfallkassen oder sonstigen Einrichtungen. 

Das AGUM-System bietet mit der Gefährdungsbeurteilungsdatenbank 2.0 ein Werkzeug zum Erstellen und Verwalten von Gefährdungsbeurteilungen.

Das AGUM-System setzt sich im Wesentlichen aus zwei Teilen zusammen:

Aufbau-Organisation: Alle relevanten Funktionsgruppen sind in einem Organigramm dargestellt. Dieses wird dann individuell für jedes Mitglied angepasst. Hinter jeder Funktion sind die Prozesse hinterlegt, die die Aufgaben, Rechte und Pflichten der jeweiligen Funktion beschreiben. Der Aufbau der Seiten ist zur besseren Orientierung immer gleich gestaltet. 

Ablauf-Organisation: Hier wird beschrieben, welche Schritte für die Umsetzung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes je Arbeitsaufgabe notwendig sind. Auch diese Seiten folgen einem einheitlichen Schema.

Spezielle Zugangsfilter für die verschiedenen Funktionsbereiche aus Verwaltung, Geistes-, Natur- oder Ingenieurwissenschaften, ein Rechtkataster und ein Glossar runden das AGUM-System zusätztlich ab.

Führungskräfte: Diese Zielgruppe benötigt Informationen und praxisnahe Hilfestellungen, um ihren Führungsaufgaben nachkommen zu können. Schwerpunkt liegt hier also auf einer rechtskonformen Aufbauorganisation (Funktionen, Rollen und Strukturen), die beschreibt, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist und wie diese umgesetzt und dokumentiert werden.

Beschäftigte und Studierende: Diese Zielgruppe benötigt ebenfalls Fachinformationen und praxisnahe Hilfestellungen. Fokus ist hier jedoch die Ablauforganisation, d.h. wie man den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in die täglichen Arbeitsabläufe integriert. Außerdem greift diese Personengruppe vermehrt auf konkrete Hilfestellungen in Form von Musterdokumenten zu.

Fachleute im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz: Viele Informationen im AGUM-System sind aufgrund des Inhaltes und des Umfangs auch dafür geeignet, dass sich Fachleute einen Einblick über verschiedene Themen und Aufgabenstellungen verschaffen können. Aufgabe der Fachleute eines jeden AGUM-Mitglieds ist es dann, diese Informationen, sofern erforderlich, für die ersten beiden Adressaten aufzubereiten. Unterstützung bietet im Einzelfall je nach Aufwand auch das AGUM-Team.

Die Rechtsgrundlagen werden ausschließlich auf öffentlich verfügbare Primärquellen (Juris, DGUV, Berufsgenossenschaften, Unfallkassen) sowie auf Sekundärquellen (UmweltOnline) verlinkt. 

Es wird nur auf die Rechtsgrundlagen verlinkt, die für den jeweiligen Prozess relevant sind. Auf länderspezifische Regelungen wird derzeit im Referenzssystem verzichtet; sofern es erforderlich ist, muss das jeweilige Mitglied die Rechtsvorschriften entsprechend ergänzen.

Für die Überprüfung der Rechtskonformität des Referenzsystems gibt es im AGUM e.V. verbindlich definierte Abläufe. Diese sind im geschützen Bereich der Portalseite dargestellt. 

Jedem Mitglied ist angeraten, die Inhalte seines  Mitgliedssystem regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen.

Ge­fähr­dungs­be­ur­tei­lung 2.0

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element im Arbeits- und Gesundheitsschutz und bildet die Grundlage für die sichere und gesunde Gestaltung von Arbeitsabläufen und –plätzen. Auf Basis der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung werden Unfälle bei der Arbeit verhindert und der Arbeits- und Gesundheitsschutz optimiert, indem mögliche Gefährdungen (einschließlich ihrer Wechselwirkungen) bewertet und geeignete Verbesserungsmaßnahmen formuliert und umgesetzt werden.

Das AGU-Managementsystem für Hochschulen verfügt über ein System zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen. Der Zugang zum System erfordert vorab eine Registrierung über folgenden Link:

Bun­des­an­stalt für Ar­beits­schutz und Ar­beits­me­di­zin (BAuA)

Neues Handbuch zur Gefährdungsbeurteilung veröffentlicht. Das Handbuch dient als Nachschlagewerk und ersetzt den bisher von der BAuA publizierten „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung“