Stel­lung­nah­me zur von Stu­die­ren­den auf­ge­stell­ten „Trost­frau­en“-Sta­tue

Die Hochschulleitung unterstützt das Anliegen der Studierenden, mit dieser Statue allgemein an die Kriegsgräuel einer sexualisierten Gewalt zu erinnern, die sich insbesondere gegen Frauen und Mädchen richtet. Dies beschränkt sich aber nicht auf Ereignisse im Zweiten Weltkrieg, sondern mahnt angesichts des gegenwärtig wütenden Ukrainekriegs und anderer Kriegsgeschehen weltweit und stellt das Leid aller Opfer systematischer sexualisierter Gewalt als Kriegsverbrechen in den Mittelpunkt. Um einen weiterreichenden Diskurs unter den Studierenden zu ermöglichen und diese umfängliche Sichtweise im Studium zu beleuchten, wurde und wird die Präsentation der Trostfrauen-Statue in Veranstaltungen des AStA und Lehrveranstaltungen der Universität eingebunden. Mit dem AStA ist vereinbart, dass die Statue bis Ende des Wintersemesters vor dem Studierendenhaus ausgestellt werden kann.