07.09.2018 | Berichte aus den Bereichen

Kas­se­ler Studierende über­ra­gend beim Wett­be­werb "Stahl fliegt 2018"

Flugobjekte aus Stahl sollen fliegen können? Diese Frage wird der ein oder andere sicher direkt verneinen. Wenn aber junge Studierende ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, entstehen Flugobjekte, die Rekorde brechen. Die kreativsten Köpfe im Wettbewerb "Stahl fliegt 2018" kamen in diesem Jahr aus Kassel. Mit ihren Gleitern konnten sie die Konkurrenz klar dominieren und sicherten sich so die beiden ersten Plätze auf dem Siegertreppchen.

Bild: FG Metallische Werkstoffe.

Erfolg und Begeisterung für die Disziplinen Maschinenbau und Werkstofftechnik gehen dabei Hand in Hand. Hierzu der leitende Kasseler Wissenschaftler des Projekts, Dr. Django Baunack: „Es zeigt sich immer wieder, dass wir genau derartige Formate möglichst früh im Studium anbieten müssen, um die Begeisterung der jungen Studierenden für die Ingenieursarbeit zu wecken.“

2018 nahmen an dem internationalen Wettbewerb „Stahl fliegt“ der Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOASTA) neben den Kasseler Studierenden des Maschinenbaus Teams renommierter Institute der RWTH Aachen, der TU Darmstadt, der TU Dortmund, der Universität des Saarlandes und sogar zwei internationale Teams der Ain Shams University (Kairo – Ägypten) teil. Zwölf Teams präsentierten ihre Herangehensweise und Umsetzung der Projektarbeit „Fluggerät aus Stahl“ vor Professoren, Wissenschaftlern, Studierenden und Pressevertretern an der TU Darmstadt. Elf Teams durften daraufhin zum praktischen Wettkampf in den Frankfurter Messehallen antreten. Ziel war es, mit einem selbst entwickelten und gefertigten Flugobjekt, hergestellt allein aus Werkstoffen mit mind. 70% Eisenanteil, eine möglichst hohe Kombination aus Flugzeit und Flugstrecke zu erreichen.

Das Fachgebiet für metallische Werkstoffe des IfW der Universität Kassel konnte elf angehende Ingenieurinnen und Ingenieure im Rahmen der Lehrveranstaltung „Einführung in die Projektarbeit: Bau und Erprobung eines Metallflugzeugs" in drei Teams für den Wettbewerb qualifizieren. Zwei landeten auf den ersten beiden Plätzen.

Nach dem erfolgreichen Wettbewerb fand Thomas Wegener, ebenfalls betreuender wissenschaftlicher Mitarbeiter, die richtigen Worte: „ Wir bedanken uns bei dem Gastgeber, dem Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen der TU Darmstadt, dem Organisator, dem Institut für Bildsame Formgebung der RWTH Aachen, dem Initiator und Förderer, der FOSTA e.V., und natürlich unseren Studenten für eine rundum gelungene Veranstaltung.“

Link zum Video zur Veranstaltung:  https://www.youtube.com/channel/UCGCPVhGf-kMGJtLI_Ygw5RQ/playlists


Django Baunack