Studentische Wahlen

Jetzt Listen einreichen!

Die Nominierungsplattform ist Online, bis zum 30. Mai könnt ihr Listen einreichen.

Wichtig: eine Liste wird jeweils von einer Person auf der Seite erstellt. Danach müssen ALLE auf der Liste aufgeführten Personen sich einloggen und die Nominierung akzeptieren.

Jetzt Listen einreichen!: Nominierungsplattform

Listen sind wie Parteien. Sie sammeln Personen unter einem gemeinsamen Namen und gemeinsamen Zielen um zur Wahl anzutreten. Eine Liste enthält die Namen aller antretenden Personen und gibt außerdem die Reihenfolge an, in welcher dieser kandidieren.

Personen können auch einzeln Kandidieren, dafür wird eine Liste mit nur einer Person eingereicht. Da in den meisten Gremien allerdings nur Mitglieder der selben Liste Vertretungsberechtigt sind, lohnt es sich zumindest eine zweite Person auf der Liste zu haben, welche zum Beispiel im Krankheitsfall das Mandat übernehmen kann.

Gewählt wird entweder nach Verhältnis- oder Mehrheitswahl. Bei der Verhältniswahl treten mehrere Listen gegeneinander an, um Mandate zu erlangen. Die Reihenfolge auf der Liste bestimmt, in welcher Reihenfolge gewonnene Mandate besetzt werden.

Tritt nur eine Liste an, findet eine Mehrheitswahl statt. Dabei werden alle Mitglieder einer Liste einzeln abgestimmt, und die Reihenfolge wird entsprechend der Stimmverteilung angepasst, bevor die verfügbaren Mandate besetzt werden.

Alle Studierenden können Listen einreichen, folgende Punkte sind jedoch zu beachten:

  1. Man kann jeweils nur auf einer Liste für jeweils ein Gremium stehen (Man kann aber für mehrere Gremien antreten).
  2. Listen dürfen keine Bezeichnungen von Gremien oder Organen der Universität oder der Studierendenschaft tragen. (z.B.: Fachschaftsrat)

Nach Ende der Nominierungsfrist werden alle Listen vom studentischen Wahlausschuss auf diese Punkte geprüft und ggf. nicht zur Wahl zugelassen. Näheres findet ihr in der Wahlordnung.

Die Nominierung von Listen erfolgt über die Nominierungsplattform der Universität Kassel. Hier müsst ihr euch mit eurem Uni-Account einloggen und könnt dann für die verschiedenen Gremien, zu den ihr Wahlberechtigt seid, Listen einreichen.

Wenn ihr eine Liste anlegt, gebt ihr zunächst en Listennamen und eine*n Listenverantwortliche*n an und könnt dann die Namen eurer Listenmitglieder eingeben (Nachname, Vorname). Eine Liste kann jeweils nur von einer Person erstellt werden, alle Mitglieder der Liste müssen sich nach der Erstellung selbstständig einloggen um ihr Einverständnis zu erklären.

  • Wenn ihr in einem zweiten Studiengang eingeschrieben seit, kann es sein, dass ihr nicht in dem Studiengang wahlberechtigt seit, in dem ihr wählen möchtet. Dafür wird im April das Wähler*innen-Verzeichniss offen gelegt und eine entsprechende Korrektur kann beim Wahlausschuss beantragt werden.
  • Wahlwerbung ist erst ab einer Woche vor der Wahl erlaubt, das ist dieses Jahr der 11.06.2024
  • Wenn ihr bereits Teil eines Gremiums seid, dürft ihr die Resourcen des Gremiums nicht nutzen, um zum Wählen bestimmter Listen aufzurufen. Z.B. als Fachschaftsrat dürftet ihr nicht über den Social-Media Kanal der Fachschaft zur Wahl eurer Liste aufrufen, auch wenn es die einzige Liste ist, die antritt. Ihr könnt aber allgemein zur Teilnahme an der Wahl aufrufen.

Studentische Hochschulwahl '24

Diesen Sommer ist es wieder so weit, eine neue Studierendenvertretung wird gewählt. Zeit für ein neues Mandat und neue Leute für eure Fachschafts- und Fachbereichsräte, das Studierendenparlament und den AStA.



Termine

Offenlegung Wähler*innen-Verzeichniss: 19.04.2024 bis zum 26.04.2024

In diesem Zeitraum könnt ihr prüfen, ob eure Daten im Wähler*innen-Verzeichniss korrekt sind.

Nominierungszeitraum: 02.05.2024  bis zum 30.05.2023

In diesem Zeitraum könnt ihr Listen einreichen, wenn ihr zur Wahl antreten wollt.

Beantragung Briefwahl: bis zum 20.05.2024

Bis zu diesem Zeitpunkt könnt ihr Briefwahlunterlagen beantragen, wenn ihr nicht Online wählen wollt.

(Online-) Wahlzeitraum: 18.06.2024 bis zum 03.07.2024

In diesem Zeitraum findet die Hochschulwahl Online statt.


Die verfasste Studierendenschaft

Wie die meisten Universitäten hat auch Kassel eine s.g. verfasste Studierendenschaft. Das bedeutet, dass alle Studierenden zusammen eine eigene Körperschaft bilden, die sich selbst verwaltet, Beiträge erhebt und Wahlen durchführt. Jedes Jahr wird neu gewählt und alle Studierenden haben die Möglichkeit, sich aktiv und passiv in die verschiedenen Prozesse ihrer Studierendenschaft einzubringen.

Grundlagen

1. Das Studierendenparlament (StuPA) vertritt die gesamte Studierendenschaft, besetzt den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), kontrolliert dessen Arbeit und gibt Richtlinien vor. Der AStA wiederum verwaltet die Gelder der Studierendenschaft und führt die Geschäfte.

2. Die Fachschaftsräte (FSR) repräsentieren die Studierenden eines Fachbereichs, organisieren Veranstaltungen für ihre Studierenden, unterstützen bei Schwierigkeiten und setzen sich für bessere Bedingungen in ihrem Fachbereich ein.

3. Die Fachbereichsräte (FBR) setzen sich aus Lehrenden, Angestellten und Studierenden zusammen und organisieren die Fachbereiche. Sie wählen u.a. das Dekanat und entwickeln Prüfungsordnungen.

4. Der Senat ist das oberste, beschlussfassende Organ der Universität und entscheidet über die Entwicklung und Struktur der Hochschule. Er wählt auch das Präsidium.

Die Wahl erfolgt als Listenwahl. Listen sind ähnlich wie Parteien und versammeln eine Reihe von Menschen unter einem Namen und einer politischen Haltung. Entsprechend ihrem Wahlergebnis erhalten die Listen Sitze in den Gremien, welche dann nach der in der Liste angegebenen Reihenfolge besetzt werden.

- Das Stupa hat 25 Sitze,
- Der Senat hat 3 Sitze für Studierende
- Die Fachschaftsräte haben zwischen 12 und 20 Sitzen (je nach Größe des Fachbereichs)

Tritt zu einem Gremium nur eine Liste an, erfolgt eine Personenwahl, wobei die zu besetzenden Sitze nach der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen besetzt werden.

Erhält ein Mensch aufgrund des Listenplatzes und des Wahlergebnisses der Liste einen Sitz in einem Gremium, kann dieses aber nicht wahrnehmen,. (z.B. weil Personal des AStA nicht zeitgleich ein Mandat im Stupa ausüben kann) rückt der nächste Listenplatz nach.

Während einer laufenden Legislatur kann kein neues Personal in die Listen aufgenommen werden, d.h. im Laufe einer Legislatur kann es dazu kommen, dass Plätze unbesetzt bleiben, wenn eine gewählte Liste kein nachrückenfähiges Personal hat.

Als Teil einer demokratischen Gesellschaft sind auch Hochschulen demokratisch organisiert. So gut wie Niemand, der in einer entscheidenden Position ist, wurde nicht in diese gewählt.

Ob Professor*innen, die ihr schätzt (oder nicht), ob Prüfungsordnungen die euch stressen (oder nicht), ob die Gestaltung des Campus die ihr mögt (oder nicht) - All’ das ist so, weil Menschen, die gewählt wurden, Entscheidungen getroffen haben. Und die meisten dieser Leute wurden entweder direkt in einer Wahl wie der anstehenden gewählt, oder indirekt von denjenigen, die in Selbiger gewählt wurden.

Man könnte unzählige Sachen aufzählen, die euch im täglichen Studium betreffen und über deren Zukunft auch die aktuelle Wahl entscheidet. Ob nun Campusgarten oder Färberei, Semesterticket oder Semesterbeitrag oder eine der zahlreichen Kommissionen, die die vielen Umstände des Studiums regeln - all’ das kann sich ändern, zum Guten wie zum Schlechten.

Darum braucht es eure informierte Stimme und eure Beteiligung, um fähige Leute in Positionen zu bringen, wo sie mit Nachdruck eure Interessen vertreten können.

An vielen Stellen könnt ihr euch auch abseits der bloßen Wahl in die politischen Prozesse einbringen.

Ein guter erster Anlaufpunkt sind die Fachschaftsräte, in welchen ihr euch ehrenamtlich für ein besseres Studieren in eurem Fachbereich einsetzen könnt. Die Fachschaftsräte benötigen immer neues Personal, Unterstützung und Input aus der Studierendenschaft.

Wenn ihr ein weiterreichendes Konzept für die Uni oder den AStA habt, könnt ihr mit einer Liste zum Studierendenparlament antreten oder schauen, ob ihr einer bestehenden Beitreten könnt. Nach einer erfolgreichen Wahl könnt ihr dort die Studierendenschaft politisch positionieren und die Arbeit des AStA steuern.

Auch im AStA selbst könnt ihr mitmachen. Entweder über ein gewähltes Amt (Referat) in dem ihr selbst einen Bereich leitet und eigene Projekte verfolgen könnt oder in einer von vielen Sachbearbeitungs- oder Aushilfsstellen. Für ersteres ist es von Vorteil, sich in einer Liste oder einem FSR zu engagieren. Für letzteres könnt ihr die aktiven Stellenausschreibungen des AStA verfolgen.

Ihr könnt euch auch für den Senat aufstellen, um auf der höchsten Ebene der Uni mitzuwirken, wobei die tatsächlichen Handlungsräume dort eher gering sind.

Abseits der Wahlen könnt ihr euch immer auch einer der vielfältigen studentischen Initiativen anschließen, welche mit Förderung des AStA eigene Projekte realisieren.

 


Organisation und Wahlausschuss

Die Wahl wird durch das Referat für Fachschaften, Vernetzung, Studium und Lehre des AStA in Zusammenarbeit mit dem Wahlamt der Universität Kassel durchgeführt. Über die Form der Durchführung sowie die korrekte Durchführung wacht der studentische Wahlausschuss.

Nächste Sitzung

31. Mai 2024 - Prüfung der eingegangenen Listenvorschläge

Vsl. 18 Uhr im Studierendenhaus.

Der Wahlausschuss tagt öffentlich.


Vergangene Wahlen