27.08.2020 | Pressemitteilung

Den Er­folg von Wis­sens­trans­fer mes­sen – Uni Kassel ist Pi­lot­hoch­schu­le

Die Universität Kassel ist deutschlandweit Pilothochschule für die Qualitätssicherung von Wissenstransfer in die Gesellschaft. Das gab der Stifterverband heute (27.8.) bekannt. Die nordhessische Universität wird dadurch unter anderem den Transfer im Bereich Nachhaltigkeit weiter voranbringen.

Bild: Uni Kassel.

Mit dem Programm Transferbarometer etabliert der Stifterverband erstmals Indikatoren, um die Wirksamkeit des Transfers von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Gesellschaft zu messen. Als eine von drei deutschen Universitäten erhält die Universität Kassel nun die Gelegenheit, als Pilothochschule an der Entwicklung des Instruments mitzuwirken, sowie eine Förderung von 40.000 Euro. Neben der Universität Kassel wurden aus über 70 Bewerbungen die RWTH Aachen und die Universität Düsseldorf ausgewählt, außerdem zwei Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie sechs Helmholtz-Zentren.

Als „Auszeichnung für die bisherige Zusammenarbeit mit Stadt und Region“ bezeichnete Kanzler Dr. Oliver Fromm die Entscheidung. „Mehr noch aber bestätigt sie uns, dass wir mit unseren strategischen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Statt wie andernorts Angebote von der Stange anzubieten, wollen wir in Zukunft noch viel stärker gemeinsam mit unseren Partnern überlegen, wo die Wissenschaft zur Entwicklung von Stadt und Region beitragen kann. Im Dialog wollen wir Formate, Impulse, Unterstützungsmöglichkeiten entwickeln und mit diesem gestaltungsorientierten Transfer-Ansatz über übliche Konzepte hinausgehen.“

Ein zusätzliches Anwendungsfeld für den Transferbarometer ergibt sich aus der künftigen Stärkung des Nachhaltigkeitsprofils der Universität. Kürzlich hatte der Senat auf Vorschlag des Präsidiums beschlossen, ein Zentrum zur Forschung zur nachhaltigen Entwicklung einzurichten. Genau hierfür wird die Universität Kassel im Rahmen des Pilotvorhabens Lösungsansätze für die nationale und internationale, aber auch für die regionale Ebene entwickeln und bereitstellen.

„Die Teilnahme am Transferbarometer ermöglicht es uns, umfangreich zu überprüfen, wie unsere Angebote und Formate wirken: durch Datenerhebung, -Datenauswertung, Experimente und vieles mehr“, so Fromm. „Ein objektiver Blick hilft uns dabei, immer besser zu werden.“ Das Wissenschaftliche Zentrum INCHER-Kassel wird sich bei der Entwicklung, Erprobung und Auswertung der Indikatoren einbringen, die Leitung hat hier Prof. Dr. Guido Bünstorf.

Die Stiftung Mercator unterstützt den Stifterverband beim Projekt Transferbarometer.

 

Zur Pressemitteilung des Stifterverbandes.

 

Pressekontakt:

Sebastian Mense
Universität Kassel
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