17.04.2019 | Campus-Meldung

Ring­vor­le­sung zur „Rechts­wen­de in La­tein­ame­ri­ka“

Im Sommersemester 2019 findet eine Ringvorlesung zum Thema „Rechtswende in Lateinamerika“ statt, Veranstalter ist das CELA (Centro de estudios latinoamericanos). Die Termine sind ab dem 24. April immer mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr, Kurt-Wolters-Str. 5, Raum 0019. Zum Auftakt hält Prof. Dr. Hans-Jürgen Burchardt, Fachgebiet Internationale und intergesellschaftliche Beziehungen einen Vortrag zum Thema „Zeitwende? Lateinamerika verpasste Chancen und neue Krisen“.

Durch die jüngeren Wahlsiege der politischen Rechten in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern kündigte sich in den letzten Jahren ein politischer Richtungswechsel in Südamerika an. Mit dem Amtsantritt des von vielen als rechtspopulistisch und rechtsradikal bezeichneten Jair Bolsonaro in Brasilien verschärft sich diese politische Tendenz auf beunruhige Art und Weise.

Die geplante Vortragsreihe nimmt Bezug auf diese aktuellen Vorgänge, aber ebenso auf geschichtliche Hintergründe, denn neben Analysen aus den Politikwissenschaften sind auch historische Beiträge zu den Traditionen der Rechts- oder Linksbewegungen in Lateinamerika geplant. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kulturwissenschaftlichen Ansätzen, in denen Literatur, Filme und gesellschaftliche Diskurse thematisiert werden sollen.

Ein Sondertermin ist am Donnerstag, 6. Juni: Im Rahmen des Campusfests, findet im Campus Center eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Rechtswende Lateinamerikas – Lehren für Lateinamerika und Deutschland“ statt. Es diskutieren: Oliver Precht, Carolina Vestena, Gert Wiegel und Raul Zelik.

Die Vorlesungen finden mittwochs von 18.15-19.45 Uhr in der Kurt-Wolters-Str. 5, Raum 0019 statt.

 

 

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