1990er Jah­re - Konzentration, Forschungsorientierung, Internationalisierung


  • Der Konvent macht mit der Experimentierklausel des neuen HHG den Weg für die Einrichtung der Kunsthochschule Kassel in der GhK frei.
  • GhK-Prasident Prof. Dr. Hans Brinckmann wird am 25. Juni verabschiedet: Nach zehnjahriger Amtszeit kehrt er in Forschung und Lehre zurück.
  • Die Universitätsmedaille erhält Dipl.-Kfm. Dieter Beuermann, Geschäftsführer des Studentenwerks Kassel a.D.
  • Anneliese Hartleb, ehemalige Geschäftsführerin der Kasseler Goethe-Gesellschaft, wird mit der Universitätsmedaille ausgezeichnet.

  • Die drei künstlerischen Fachbereiche Visuelle Kommunikation, Kunst und Produkt-Design schließen sich zusammen und bilden einen gemeinsamen "Kunsthochschulrat".
  • Die Universität übernimmt die Hessische Staatsdomäne Frankenhausen bei Grebenstein, Landkreis Kassel, als Versuchs- und Demonstrationsprojekt für die ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Regionalentwicklung.

  • Zum zweiten Mal geht der "Oscar" an Studenten der GhK: Thomas Stellmachs und Tyron Montgomerys Film "Quest" wird in Hollywood mit dem "Oscar" für Trickfilm ausgezeichnet.
  • Prof. Heide Andres-Müller wir zur Vizepräsidentin der Universität gewählt.

  • Mit der Einweihung des Erweiterungsbaus Elektrotechnik und den Institutsneubauten für Biologie und Chemie wird 1996/97 der Bau der Universität nach den Planungsvorgaben des Wissenschaftsrats von 1983 abgeschlossen.

  • Die Entwicklungsplanung "GhK 2002" wird unter der Devise "Zukunft durch Konzentration" fortgeschrieben.
  • Das vierte Graduiertenkolleg wird eröffnet.
  • Die GhK beteiligt sich an der Einrichtung des Gründerzentrums Kassel.
  • Die GhK feiert ihr 25-jahriges Bestehen unter dem Motto "Vision und Re-Vision". Knapp 30.000 Absolventen haben seit der Gründung der GhK ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.

  • Es sind rund 18.200 Studierende eingeschrieben.
  • Präsident Prof. Dr. Hans Brinckmann wird wiedergewählt, Prof. Dr. Regine Gildemeister und Prof. Dr. Herbert Haf werden zu Vizepräsidenten gewählt.

  • Der Technikneubau III/2 wird eingeweiht. Damit erhalten die Fachbereiche Bauingenieurwesen und Maschinenbau moderne Forschungs- und Lehrbedingungen.
  • Die GhK legt ihren ersten Lehr- und Studienbericht vor.





  • Der Konvent beschließt den Namen "Universität Gesamthochschule Kassel", kurz GhK: als Zeichen der Profilbildung als Universität in internationalen Wissenschaftskontakten und zugleich als Bekenntnis zum Innovationsgedanken der Gesamthochschule.
  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nimmt die GhK als Mitglied auf.

  • Prof. Dr. Georg Wannagat, Präsident des Bundessozialgerichts a. D., erhält die Ehrensenatorwürde.
  • Die Fachbereiche Landwirtschaft und Internationale Agrarwissenschaft in Witzenhausen vereinigen sich zum Fachbereich "Landwirtschaft; Internationale Agrarwirtschaft und ökologische Umweltsicherung".
  • Die Stiftungs-Professuren Nutztierethologie (Schweisfurth-Stiftung) und Kunststoff- und Recyclingtechnik (Nordhessische Wirtschaft) werden eingerichtet.





  • Der Zustrom an die GhK hält unverändert an: über 16.000 Studierende sind inzwischen eingeschrieben; die Überbelegung wächst auf mehr als 200 Prozent.
  • Die Universität fordert in ihrem neuen Entwicklungskonzept "GhK 2002", die Zielzahl ihres Ausbaus von 9.000 Studienplatzen auf 12.000 zu erhöhen.

  • Die "20 Jahre junge GhK" feiert mit der Region und ihren 18 ausländischen Partner-Universitäten.
  • Dr. Gabriele Gorzka wird Vizepräsidentin, Prof. Dr. Burkhard Fricke Vizepräsident.
  • Der sozialwissenschaftliche Diplom-Studiengang "Arbeit und Technik" wird eingeführt.
  • Prof. Dr. h.c. Ludwig Georg Braun, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG, Präsident der Industrie- und Handelskammer Kassel, wird Ehrensenator der GhK.

  • Der erste Deutsch-Sowjetische Hochschulkongress wird an der GhK ausgerichtet.
  • Erstmals geht der "Oscar" für Trickfilm an einen deutschen Filmemacher, den GhK-Studenten Christoph Lauenstein und seinen Bruder Wolfgang für den Film "Balance".

  • Für ein neues Hörsaal- und Laborgebäude in Witzenhausen wird der Grundstein gelegt. Es wird 1993 bezogen.