Podiumsdiskussion: "3. Geschlechtseintrag"

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass ein dritter positiver Geschlechtseintrag geschaffen werden muss, hat der Bundestag im Dezember 2018 eine Reform des Personenstandsgesetzes beschlossen, die eine dritte Option beim Geschlechtseintrag einführt. Damit wurde eine rechtliche Anerkennung der Tatsache geschaffen, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Dies stellt einen wichtigen Schritt für die Sichtbarkeit und rechtliche Gleichstellung für Personen dar, die sich weder als „männlich“ noch „weiblich“ identifizieren. Gleichzeitig wird die Neureglung hinsichtlich dessen kritisiert, dass viele Menschen ausgeschlossen werden und Themen zur selbstbestimmten Bestimmung der geschlechtlichen Identität und körperlichen Unversehrtheit ausgeblendet werden.

Nach den beiden Vorträgen von Prof. Dr. Christof Rolker (Univ. Bamberg) und von Dipl.-Psych. René_ Hornstein (AG trans*emanzipatorische Hochschulpolitik) widmet sich die Podiumsdiskussion der aktuellen Neuregelung zum 3. Geschlechtseintrag, um Herausforderungen für die Universität und ihre Gleichstellungsbestrebungen zu diskutieren.

Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht zugänglich und findet in deutscher Lautsprache statt.


Veranstalter: IAG Frauen- und Geschlechterforschung, und Fachgebiete „Soziologie der Diversität“ sowie „Gender/Diversity in Informatics Systems"

Veranstaltungsort: Arnold-Bode-Str. 2, Raum 0401

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