Stu­di­en­auf­bau

Der Master Politikwissenschaft umfasst neben dem Studium in Seminaren auch das Erlernen wissenschaftlicher Forschungs- und Berufspraxis. Studierende erlenen, aufbauend auf Kenntnissen im BA, qualitative politikwissenschaftlichen Methoden und absolvieren im Anschluss ein Forschungspraktikum. Damit befähigt der Master nicht nur zur Promotion und zur wissenschaftlichen Forschung, sondern ebenso zur Arbeit in Parteien, NGOs, Verwaltungen, Verbänden und ähnlichen Organisationen sowie im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit.  

Bild: Gianna Dalfuß

In­ter­dis­zi­pli­nä­re Wahl­mög­lich­kei­ten

Ein breites Spektrum an Angeboten findet sich z.B. beim englischsprachigen Schwestermaster MA Global Political Economy & Development (GPED). Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt in der Globalisierung der Ökonomie, Kultur und Politik. Studierende haben dort die Möglichkeit in internationaler Atmosphäre Kurse zu belegen. Die Veranstaltungen können im Vorlesungsverzeichnis eingesehen werden.

Gleiches gilt für die Soziologie oder die Geschichte – auch hier besteht die Option Veranstaltungen auszuwählen, diese in Absprache mit den Lehrenden zu besuchen und sich anrechnen zu lassen. Das Modul 4.2 sieht sogar explizit vor, dass Studierende fachübergreifend Einblicke in ganz andere Studiengänge und wissenschaftliche Ansätze zu erhalten. Dies kann von Kritischer Theorie, Sozialrecht, Theorie der visuellen Kommunikation bis zur Volkswirtschaftslehre reichen.

Aus­lands­auf­ent­hal­te

Studierende werden zudem darin unterstützt Auslandserfahrungen während ihres Studiums zu machen. 30 Creditpoints können durch ein Auslandssemester an einer der vielen Partner-Universitäten und Kooperationsfachgebiete erworben werden. Das internationale Netzwerk der Universität Kassel ist z.B. durch das International Centre for Development and Decent Work (ICDD), das Lateinamerikazentrum der Universität Kassel – CELA oder das Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) weit gespannt.