Eras­mus+ Per­so­nal­mo­bi­li­tät zu Lehr­zwe­cken (STA)

Erasmus+ ermöglicht Mitarbeitenden der Universität Kassel Lehraufenthalte im Ausland durchzuführen. Förderfähig sind Aufenthalte in den Erasmus-Programmländern (EU-Staaten + Island, Liechtenstein, Mazedonien, Türkei). Die Universität Kassel verfügt über eine Vielzahl an Abkommen mit europäischen Partnerhochschulen.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit im Rahmen von Erasmus+ weltweit einen Lehraufenthalt an einer ausgewählten internationalen Partnerhochschule zu realisieren.

Allgemeine Informationen rund um das Erasmus+ Programm finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zum Brexit finden Sie hier.

  • berufliche und persönliche Weiterentwicklung der Dozentin/des Dozenten
  • Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Universität Kassel und ihren europäischen Partneruniversitäten
  • Studierenden, die an keinem Mobilitätsprogramm teilnehmen können, die Möglichkeit zu bieten, sich durch das Fachwissen von DozentInnen europäischer Partneruniversitäten international fortzubilden ("Internationalisation at home")
  • Eine inhaltliche Bereicherung des Lehrangebots sowie der fachliche Austausch und die Stärkung der Zusammenarbeit mit internationalen KollegInnen
  • Die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden

Förderfähige Personen

  • ProfessorInnen und DozentInnen mit vertraglichem Verhältnis zur Universität Kassel
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • Emeritierte ProfessorInnen und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende
  • Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen (kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden)

Förderfähige Länder
Alle EU-Staaten + Island, Liechtenstein, Mazedonien und die Türkei. Das Zielland darf nicht das Land sein, indem der/die Geförderte seinen/ihren Hauptwohnsitz hat.

Dauer und Lehrumfang
Die Lehraufenthalte müssen mindestens 8 Unterrichtsstunden pro Woche oder 4 Stunden + 4 Stunden Curriculum Entwicklung bzw. Aufenthalt umfassen. Die Mindestdauer beträgt 2 Tage und die maximal finanziell geförderte Dauer beträgt 5 Arbeitstage. Ausnahmen sind möglich und mit dem Erasmus-Hochschulkoordinator zu besprechen.

Vereinbarung mit der Gasthochschule
Voraussetzung ist ein bilaterales Abkommen mit der jeweiligen Gasthochschule, das eine Vereinbarung über den geplanten Lehraufenthalt umfasst.
Bilaterale Abkommen können ggf. kurzfristig abgeschlossen werden. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an den Erasmus-Hochschulkoordinator im International Office.

Wiederholte Förderung
Eine wiederholte Förderung ist möglich. Personen, die bisher noch nicht teilgenommen haben, werden vorrangig gefördert.

Die Berechnung Ihres finanziellen Ausgleichs erfolgt nicht nach dem Hessischen Reisekostengesetz (HRKG), sondern anhand von EU-Pauschalen, die sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern orientieren.

Es gelten diese festen Tagessätze für verschiedene Ländergruppen.

Es können nur Tage gefördert werden, an denen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Mobilitätsmaßnahme stattgefunden haben. Maßgeblich ist ein Nachweis durch eine am Ende des Aufenthalts ausgestellte Bescheinigung der Gasthochschule/des Unternehmens mit Beginn und Ende des Aufenthaltes, inklusive Anzahl der unterrichteten Stunden.

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

Einfache Entfernung gem. DistanzrechnerBetrag (Stückkosten) pro Teilnehmer
(= Hin- und Rückfahrt)
< 100 kmentfällt
100 - 499 km   180 €
500 - 1.999 km   275 €
2.000 - 2.999 km   360 €
3.000 - 3.999 km   530 €
4.000 - 7.999 km   820 €
8.000 km und mehr

1.100 €

 

Sonderförderung
Mitarbeitende mit Behinderung (Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50) können beim International Office Sondermittel für auslandsbedingte Mehrkosten beantragen. Die Anträge sollten mindestens drei Monate vor Antritt des Auslandsaufenthalts im International Office eingereicht werden.


Be­wer­bungs- und Aus­wahl­ver­fah­ren

Schritt 1: Kontakt zur gastgebenden Einrichtung herstellen
Jede/-r Teilnehmende nimmt eigenständig Kontakt zur gewünschten Gasthochschule auf und bespricht das Besuchsvorhaben. Erst nach Erteilung einer schriftlichen Zusage durch die aufnehmende Einrichtung, kann eine Anmeldung für eine Förderung durch Erasmus+ erfolgen. Vor der Kontaktaufnahme zur Gasthochschule kann die Mittelverfügbarkeit im International Office der Universität Kassel erfragt werden.

Schritt 2: Bewerbung
Einreichung des Bewerbungsformulars im International Office.
Bewerbungsfrist: Es gibt keine Bewerbungsfrist. Die Mittel werden laufend vergeben. Die Förderzusage ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Mitteln und der Anzahl an Bewerbungen.

Schritt 3: Kontaktaufnahme durch das International Office
Die/der Teilnehmende erhält per E-Mail eine verbindliche Rückmeldung seitens des International Office. Die E-Mail enthält darüber hinaus alle erforderlichen Dokumente und Informationen zum weiteren Ablauf.

Schritt 4: Einreichung der erforderlichen Dokumente
Vor der Mobilität sind drei Dokumente einzureichen: Grant Agreement, Mobility Agreement und eine Kopie des Dienstreiseantrags. Das Mobility Agreement und das Grant Agreement erhalten Sie per E-Mail. Der Dienstreiseantrag ist über das ESS-System zu stellen. Anschließend bitte eine Kopie des Antrages (Simulation) an das Erasmus-Büro senden. 
Wichtig: Alle Beschäftigten und Beamten benötigen nach derzeitiger Rechtsprechung eine A1/E101-Bescheinigung, sobald sie auf dienstliche Veranlassung grenzüberschreitend innerhalb der EU, des EWR, der Schweiz oder in einem der Staaten, mit denen ein bilaterales Abkommen besteht tätig werden. Weitere Informationen finden Sie hier. Rückfragen beantwortet die Personalabteilung.

Schritt 5: Auszahlung des finanziellen Zuschusses
Sobald alle Unterlagen vollständig vorliegen, wird der finanzielle Zuschuss in einer Summe auf das Gehaltskonto der/des Geförderten überwiesen.

Bestätigung über die Dauer des Aufenthaltes
Jede/-r Geförderte muss die Dauer seines Aufenthaltes durch einen sog. Letter of Confirmation bestätigen, der von der Gasthochschule ausgefüllt wird.

Berichterstattung
Abschließend erhält jede/-r Geförderte eine E-Mail der Europäischen Kommission mit der Bitte, einen Fragebogen (EU-Survey) auszufüllen.

Dienstreiseabrechnung
Es muss keine Dienstreiseabrechnung erstellt werden.


Ihr An­sprech­part­ner

Moritz Banzhaf
Erasmus Hochschulkoordinator
+49 561 804-2539
erasmus@uni-kassel.de