Stu­di­en­auf­bau

Der Studiengang Stadt- und Regionalplanung des Fachbereiches 06 I ASL ist interdisziplinär mit den zwei Fachbereichs-Studiengängen Architektur und Landschaftsplanung & Landschaftsarchitektur verknüpft und schafft so eine Grundlage für fachübergreifendes Denken und Handeln. Damit wird den heutigen Anforderungen an das Berufsbild entsprochen, das geprägt ist von breit gefächerten, interdisziplinär angelegten und sich stetig wandelnden Aufgaben.

Wir lehren und erforschen räumliche Gestaltung in Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung im wechselseitigen Zusammenhang. Das Ziel, Raum und Gesellschaft nachhaltig zu entwickeln, verbindet alle drei Fachrichtungen.

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Bachelor Stadt- und Re­gio­nal­pla­nung

Ziel des 6-semestrigen Bachelorstudiengangs Stadt- und Regionalplanung ist das Erlangen von Kenntnissen und Kompetenzen, die eine fundierte Basis für das Masterstudium darstellen und zur Tätigkeit in begrenzten Tätigkeitsfeldern der Planung im baulich-räumlichen oder strategisch-konzeptionellen Kontext bzw. anderen affinen Aufgabengebieten befähigen.


Die Ausbildung von Planungs- und Entwurfskompetenz bildet über den gesamten Studienverlauf hinweg den Kern des Curriculums.

Erlernt werden Grundfähigkeiten, die Voraussetzung für das Planen und Entwerfen sind:

das Verständnis für räumliches Denken und für kausale Zusammenhänge,

das Entwerfen von Räumen und Prozessen,

die Anwendung technischer und kommunikativer Instrumente, sei es per Hand, Computer oder Modellbau

sowie die erfolgreiche Präsentation der eigenen Arbeit.

Stu­di­en­auf­bau

Unsere Modulstruktur ermöglicht eine Wahl- und Kombinationsmöglichkeit, die mit fortschreitendem Studium zunimmt, um die Kompetenzfelder Wissen, Verstehen und Können sinnvoll miteinander zu verbinden.

Die in Einführungsstudios und Projektmodule vermitteln wesentliche Schlüsselqualifikationen:

  • die Fähigkeit zu Teamarbeit und Zeitmanagement,
  • zu konzeptionellem, gestalterischem und wissenschaftlichem Arbeiten,
  • Kommunikations-, Integrations- und Präsentationsfähigkeit

 

Parallel dazu findeteine breite, ASL-übergreifende Grundlagenvermittlung in den vier Studienfeldern statt:

  • Allgemeine Wissenschaften
  • Bildende Kunst, Gestalten und Darstellen
  • Instrumente, Verfahren und Technik
  • Planungsgegenstände und Planungsebenen

Kontinuierlich werden grundlegende fachspezifische Kenntnisse in den beiden in der Berufspraxis geforderten Ausrichtungen der Stadt- und Regionalplanung aufgebaut:

  • die planerisch-konzeptionelle und planungswissenschaftliche Ausrichtung der Planung (Stadt- und Regionalentwicklung) 
  • die entwurfsbezogene gestalterisch orientierte Ausrichtung (Städtebau)

Ex­kur­sio­nen, Aus­tausch­pro­gram­me & Pra­xis­er­fah­rung

Schon in der Einführungsphase des Studiums eröffnen Exkursionen den kritischen Blick auf die Praxis. Austauschprogramme zu internationalen Hochschulen bieten die Chance, das Studium im Ausland zu vertiefen, und fördern Beziehungen zu Studierenden aus anderen Ländern. Das Praxissemester ergänzt und vertieft die Ausbildung und ermöglicht Studierenden die Arbeitswelt in einem Büro, einer Naturschutzbehörde oder einer anderen einschlägigen Einrichtung kennen.

Während das theoretisch-systematische Lehrangebot in den ersten drei Studiensemestern vorwiegend Pflichtveranstaltungen vorsieht, ist durch einen erhöhten Anteil an Wahlpflichtmodulen nach dem 3. Bachelor-Semester eine Spezifizierung der Studieninhalte mit individuell gewählten Interessensschwerpunkten möglich.

Das interdisziplinär ausgerichtete Einführungsstudio im 1. Semester dient der Einführung in die Grundlagen und Vielfalt des Planens bzw. Entwerfens. Im Mittelpunkt der Studioarbeit stehen konzeptionelles und kreatives Denken, Gestalten und Darstellen sowie die Kommunikation im Team und nach Außen.

Ziel der Einführung ist es, für die drei Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung die gemeinsamen inhaltlichen Grundlagen und erste methodischen Kenntnisse – wie perspektivisches Zeichnen oder Grundlagen der Computerarbeit in CAD- oder Layout-Programmen – zu vermitteln.

Das Einführungsprojekt im 2. Semester erweitert die erlernten Fähigkeiten an Hand einer fachbezogenen Aufgabenstellung mit vergleichsweise einfachen baulich-räumlichen bzw. konzeptionellen Zusammenhängen.

Im 3.-6. Semester werden im Wahlpflichtbereich Projektmodule angeboten, die das Lernziel der Entwurfs- und Planungskompetenz mit verschiedenen fachinhaltlichen Schwerpunkten kombinieren.

In das 5. Semester des Bachelorstudiums ist ein Praxisprojektmodul mit begleitenden Seminaren integriert, dass der Verknüpfung von Theorie und Praxis und einer persönlichen Stärken-Schwächen-Analyse dient. Es wird vom Fachbereich organisiert und betreut. In diesem Modul lernt man die Anforderungen der Praxis durch Arbeit in einem Büro kennen und kann wertvolle Kontakte für die Zeit nach dem Studium knüpfen.

Die Studierenden haben zu diesem Zeitpunkt die Erfahrungen und Kenntnisse aus vier Studiensemestern zur Verfügung und können so an den Praxisstellen auch mit eigenverantwortlichen Tätigkeiten betraut werden. Anschließend besteht im Rahmen der Bachelorarbeit die Möglichkeit, die im Praxisprojekt erkannten Interessen, Defizite und Potentiale gezielt zu erweitern.

Das Projektmodul im 6. Studiensemester bereitet i.d.R. konkret auf die Fragestellung der Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) vor. Der weitere Studienverlauf und die abschließende Bachelorarbeit sind so konzipiert, dass die spätestens im Praxisprojekt ausgebildete Interessenlagen intensiviert werden können.

Ein Studiengang besteht aus Modulen, die in der Prüfungsordnung festgelegt und im Modulhandbuch näher beschrieben sind. Inhaltlich und zeitlich macht es Sinn, diese Module in einer bestimmten Reihenfolge zu studieren. Für jeden Studiengang gibt es einen Musterstudienverlaufsplan, der Ihnen eine idealtypischen Verlauf zeigt. Wenn Sie so studieren, können Sie das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren. Nicht immer ist dies möglich, daher kann es zu individuellen Abweichungen von dem vorgeschlagenen Ablauf kommen.

Bei der Planung sollten Sie beachten, dass nicht jedes Modul im Winter- und Sommersemester angeboten wird und dass einige Module zwingend aufeinander aufbauen oder sonstige Teilnahmevoraussetzungen beinhalten. Die Studienfachberatung unterstützt bei der individuellen Gestaltung Ihres Studiums.