Wie ist das Studium auf­ge­baut?

Bachelor Land­schafts­ar­chi­tek­tur und Land­schafts­pla­nung

Ziel des 6-semestrigen Bachelorstudiengangs ist es, Kenntnisse und Kompetenzen zu erlangen, die eine fundierte Basis für das Masterstudium bilden und dazu befähigen, in baulich-räumlichen oder in strategisch-konzeptionellen Bereichen der Planung oder verwandten Aufgabengebieten zu arbeiten.

Planungs- und Entwurfskompetenz zu entwickeln, bildet über den gesamten Studienverlauf den Kern des Curriculums. In den vier Studienfeldern "Allgemeine Wissenschaften", "Bildende Kunst", "Gestalten und Darstellen" sowie "Instrumente, Verfahren und Technik, Planungsgegenstände und Planungsebenen" vermitteln wir räumliches Denken und das Verständnis für kausale Zusammenhänge. Außerdem geht es darum, das Entwerfen von Räumen und Prozessen sowie die Anwendung technischer und kommunikativer Instrumente zu erlernen – sei es per Hand, per Computer oder im Modellbau. Und schließlich gilt es auch zu üben, die eigene Arbeit erfolgreich zu präsentieren.

Ge­stal­te dein Studium in­ter­dis­zi­pli­när und in­di­vi­du­ell

Bild: Stephanie Homeier

Wer in Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung beruflich tätig sein will, braucht gleichermaßen ökologische und künstlerische, aber auch sozial-, kultur-, und ingenieurwissenschaftliche Kompetenzen.

Unser Bachelor-Studiengang ist inhaltlich und methodisch breit gefächert und bietet auch die Möglichkeit, ergänzende Lehrveranstaltungsangebote aus den Studiengängen „Architektur“ und „Stadt- und Regionalplanung“ zu nutzen. Damit wird die Grundlage gelegt für konzeptionelles, fachübergreifendes Denken und Handeln.

Das theoretisch-systematische Lehrangebot in den ersten drei Studiensemestern sieht vorwiegend Pflichtveranstaltungen vor. Nach dem 3. Bachelor-Semester ist es durch den erhöhten Anteil an Wahlpflichtmodulen möglich, je nach individuellen Interessen eigene Schwerpunkten zu setzen.

So werden die Kompetenzfelder „Wissen“, „Verstehen“ und „Können“ sinnvoll miteinander verbunden.

Ler­ne pra­xis­nah und pro­jek­t­ori­en­tiert

In Einführungsstudios und Projektmodulen werden Schlüsselqualifikationen für die Berufspraxis vermittelt:

  • Teamarbeit und Zeitmanagement,
  • Konzeptionelles, gestalterisches und wissenschaftliches Arbeiten,
  • Integration, Kommunikation und Präsentation.

Bild: Sonja Rode

Im weiteren Studienverlauf werden praxisrelevante Kenntnisse aufgebaut:

  • landschaftsplanerisch-konzeptionell, basierend auf landschaftsökol., naturwissenschaftlichen und rechtlichen Faktoren
  • objektbezogen, entwurflich-gestalterisch
  • planerisch-strategisch mit Bezügen zu Soziologie, Politikwissenschaft und Planungstheorie.

Bild: Andreas Mengel

Exkursionen sowie das Praxissemester in einem Büro, einer Naturschutzbehörde oder einer anderen einschlägigen Einrichtung ergänzen die Ausbildung und geben einen vertiefenden Einblick in die Arbeitswelt.

Berufsperspektiven

Stu­di­en­auf­bau im De­tail

Das interdisziplinär ausgerichtete Einführungsstudio im 1. Semester dient der Einführung in die Grundlagen und Vielfalt des Planens bzw. Entwerfens. Im Mittelpunkt der Studioarbeit stehen konzeptionelles und kreatives Denken, Gestalten und Darstellen sowie die Kommunikation im Team und nach Außen.

Ziel der Einführung ist es, für die drei Fachrichtungen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung die gemeinsamen inhaltlichen Grundlagen und erste methodischen Kenntnisse – wie perspektivisches Zeichnen oder Grundlagen der Computerarbeit in CAD- oder Layout-Programmen – zu vermitteln.

Das Einführungsprojekt im 2. Semester erweitert die erlernten Fähigkeiten an Hand einer fachbezogenen Aufgabenstellung mit vergleichsweise einfachen baulich-räumlichen bzw. konzeptionellen Zusammenhängen.

Im 3.-6. Semester werden im Wahlpflichtbereich Projektmodule angeboten, die das Lernziel der Entwurfs- und Planungskompetenz mit verschiedenen fachinhaltlichen Schwerpunkten kombinieren.

In das 5. Semester des Bachelorstudiums ist ein Praxisprojektmodul mit begleitenden Seminaren integriert, dass der Verknüpfung von Theorie und Praxis und einer persönlichen Stärken-Schwächen-Analyse dient. Es wird vom Fachbereich organisiert und betreut. In diesem Modul lernt man die Anforderungen der Praxis durch Arbeit in einem Büro kennen und kann wertvolle Kontakte für die Zeit nach dem Studium knüpfen.

Die Studierenden haben zu diesem Zeitpunkt die Erfahrungen und Kenntnisse aus vier Studiensemestern zur Verfügung und können so an den Praxisstellen auch mit eigenverantwortlichen Tätigkeiten betraut werden. Anschließend besteht im Rahmen der Bachelorarbeit die Möglichkeit, die im Praxisprojekt erkannten Interessen, Defizite und Potentiale gezielt zu erweitern.

Das Projektmodul im 6. Studiensemester bereitet i.d.R. konkret auf die Fragestellung der Abschlussarbeit (Bachelorarbeit) vor. Der weitere Studienverlauf und die abschließende Bachelorarbeit sind so konzipiert, dass die spätestens im Praxisprojekt ausgebildete Interessenlagen intensiviert werden können.

Ein Studiengang besteht aus Modulen, die in der Prüfungsordnung festgelegt und im Modulhandbuch näher beschrieben sind. Inhaltlich und zeitlich macht es Sinn, diese Module in einer bestimmten Reihenfolge zu studieren. Für jeden Studiengang gibt es einen Musterstudienverlaufsplan, der Ihnen eine idealtypischen Verlauf zeigt. Wenn Sie so studieren, können Sie das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren. Nicht immer ist dies möglich, daher kann es zu individuellen Abweichungen von dem vorgeschlagenen Ablauf kommen.

Bei der Planung sollten Sie beachten, dass nicht jedes Modul im Winter- und Sommersemester angeboten wird und dass einige Module zwingend aufeinander aufbauen oder sonstige Teilnahmevoraussetzungen beinhalten. Die Studienfachberatung unterstützt bei der individuellen Gestaltung Ihres Studiums.

Master Lan­d­­schafts­­ar­chi­­te­k­­tur und Lan­d­­schafts­­­pla­­nung