Stu­di­en­auf­bau

Wir lehren und erforschen räumliche Gestaltung in Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung im wechselseitigen Zusammenhang. Das Ziel, Raum und Gesellschaft nachhaltig zu entwickeln, verbindet alle drei Fachrichtungen.

Fachbereich 06 I ASL: Zum Fachbereichs-Profil

Master of Sci­ence I Stadt- und Re­gio­nal­pla­nung

Der 4-semestrige Masterstudiengang ist vom Profil her 'forschungsorientiert' angelegt. Es wird ein an aktuellen Fragestellungen aus Forschung und Praxis orientiertes Wissen und Können auf der Basis vertiefter Grundlagenkenntnisse vermittelt, das zur Berufsausübung in allen Arbeitsfeldern der Planung im baulich- räumlichen oder strategisch- konzeptionellen Kontext, zur Erlangung der sog. "Kammerfähigkeit" und zu eigener wissenschaftlicher Forschung befähigt

Besonderes Ziel des 4-semestrigen Masterstudiengangs ist die Schaffung der Möglichkeit zur Ausbildung eines individuellen Studienprofils mit Orientierung auf die vielfältigen und wechselnden Anforderungen der methodisch und inhaltlich stark ausdifferenzierten Berufsfelder.

Die Vertiefung von Planungs- und Entwurfskompetenz in komplexen und  auch interdisziplinären Zusammenhängen bildet über den gesamten Studienverlauf hinweg den Kern des Curriculums. Lehrinhalte und -formen basieren auf der Einheit von Lehre und Forschung und vermitteln über das Fachwissen hinaus Methoden- und Systemkompetenz sowie Strategienkompetenz.

Mas­ter­ver­tie­fung ST - Städ­te­bau / Ur­ban De­sign

Im Fokus: Die Erarbeitung von Fähigkeiten zur vertiefenden Raumanalyse und Entwicklung stadtgestalterischer Kompetenz unter Einbeziehung architektonischer und landschaftsplanerischer Fragestellungen

Besondere Lernziele: Entwurfliche Kompetenz im Bereich Neuplanung, Erneuerung und Ergänzung baulich-räumlicher Strukturen, Reflexion im Diskurs städtebaulicher Theorien und Leitbilder


Mas­ter­ver­tie­fung NRE - Nach­hal­ti­ge Raum­ent­wick­lung / Sustainable Ur­ban and Re­gio­nal De­ve­lop­ment

Im Fokus: Erarbeitung von Fähigkeiten zur Analyse von gesellschaftlichen Transformationsprozessen sowie deren Beeinflussung durch Ansätze der Stadt- und Regionalentwicklung.
Besondere Lernziele:

  • Kompetenz zur kritischen Reflexion formeller und informeller Instrumente der räumlichen Planung zur postfossilen Raumproduktion
  • Kompetenz zu Analyse und wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen nachhaltiger Transformation auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabs- und Akteursebene

Mas­ter­ver­tie­fung BSM - Be­stands­ent­wick­lung und Stadt­ma­nage­ment / Ur­ban Re­ge­ne­ra­ti­on and Ur­ban Ma­nage­ment

Im Fokus steht die Erarbeitung von Fähigkeiten zum angemessenen Umgang mit baulich-räumlichen Bestandsstrukturen, die den weitaus größten Teil der gebauten Umwelt ausmachen.

Die Vertiefung Bestandsentwicklung und Stadtmanagement beinhaltet Fragen nach der Qualifizierung, Aufwertung und langfristigen Attraktivitätssicherung von Bestandsquartieren im gesellschaftlichen Wandel und untersucht Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Ansätzen eines umfassenden Bestandsumbaus. Sie beschäftigt sich mit Voraussetzungen und Folgen von Eingriffen in verräumlichte gesellschaftliche Strukturen in der Stadt. Zentral sind dabei Fragen nach Akteuren und Zielgruppen sowie den Möglichkeiten einer gleichermaßen effektiven, effizienten und fairen Umsetzung von planerischen Eingriffen in Bestände.

Die Vertiefung weist starke Bezüge zu Politik-, Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Umweltwissenschaften auf. Darüber hinaus setzt sie sich intensiv mit dem Alltag öffentlichen Handelns und mit Governance-Fragen auseinander.

Ein Studiengang besteht aus Modulen, die in der Prüfungsordnung festgelegt und im Modulhandbuch näher beschrieben sind. Inhaltlich und zeitlich macht es Sinn, diese Module in einer bestimmten Reihenfolge zu studieren. Für jeden Studiengang gibt es einen Musterstudienverlaufsplan, der Ihnen eine idealtypischen Verlauf zeigt. Wenn Sie so studieren, können Sie das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren. Nicht immer ist dies möglich, daher kann es zu individuellen Abweichungen von dem vorgeschlagenen Ablauf kommen.

Bei der Planung sollten Sie beachten, dass nicht jedes Modul im Winter- und Sommersemester angeboten wird und dass einige Module zwingend aufeinander aufbauen oder sonstige Teilnahmevoraussetzungen beinhalten. Die Studienfachberatung unterstützt bei der individuellen Gestaltung Ihres Studiums.