Wie ist das Studium auf­ge­baut?

Studierende des Bachelorstudiengang Technomathematik erhalten in der Regel nach sechs Semestern ihren Abschluss. Da es sich um einen interdisziplinären Studiengang handelt, belegen sie Veranstaltungen aus den drei Säulen Mathematik, Informatik und eine Ingenieurwissenschaft als Anwendungsschwerpunkt. Die ersten vier Semester bilden den Grundlagenbereich. In der Mathematik erwerben die Studierende grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Analysis, Numerik und Stochastik. Daneben besuchen sie einführende Veranstaltungen in der gewählten Ingenieurwissenschaft. Als Abrundung gibt es eine Einführung in die Informatik mit der Vermittlung von grundlegenden Programmierkenntnissen sowie dem Kennlernen einer mathematischen Software. Die meisten dieser Veranstaltungen finden in der Form von Vorlesungen mit begleitenden Übungen in kleineren Gruppen statt. Daneben gibt es noch Seminare und zum Teil Praktika.

Die letzten beiden Semester bilden den Vertiefungsbereich, in dem die Studierenden eine ihren persönlichen Interessen entsprechende Auswahl aus einem Pool spezialisierter Veranstaltungen treffen. In der Mathematik werde hier die Spezialisierungsbereiche Analysis, Numerik, Optimierung und Stochastik angeboten. Im Anwendungsschwerpunkt hängt das Angebot von der gewählten Ingenieurwissenschaft ab. Neben Vorlesungen mit Übungen und Seminaren muss in diesem Bereich auch noch ein zehnwöchiges Betriebspraktikum absolviert werden, in dem die Studierenden einen ersten Einblick von dem Einsatz von Technomathematik in der Praxis erhalten. Den Abschluss bildet eine neunwöchige Bachelorarbeit, in dem die Studierenden sich intensiv mit einem konkreten technomathematischen Thema beschäftigen. In dem Vertiefungsbereich gibt es auch die Möglichkeit, ein Semester im Ausland zu verbringen.