Stu­di­en­auf­bau

Bild: Paavo Blafield

Der Studiengang bietet einen Überblick über die grundlegenden Zusammenhänge des Umweltingenieurwesens. Nach einer ingenieurtechnischen Ausbildung vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in den Schwerpunkten Abfalltechnik, Siedlungswasserwirtschaft, Verkehr sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft. Das Lehrangebot wird durch umfangreiche Auswahlmöglichkeiten ergänzt.

Der Studiengang bietet Studierenden die Möglichkeit, detailliertes Wissen und kompetente Fähigkeiten im Bereich der Umwelttechnik zu erlangen und verknüpft dabei ökologische Aspekte mit den wirtschaftlichen und praxisorientierten Aufgaben des Ingenieurwesens. Er soll Studierende ansprechen, die einerseits Interesse an bautechnischen Anlagen haben und andererseits sich aktiv im Umweltschutz durch Mitwirken an nachhaltigen Entwicklungen in Infrastruktur und Bautechnik betätigen möchten. Ziel ist es, die Studierenden auf den beruflichen Einsatz in der Planung, in  der Verwaltung, in der Industrie und nationalen und internationalen Organisationen im Themengebiet Umwelttechnik vorzubereiten. Umweltingenieurinnen und -ingenieure befassen sich mit technischen Lösungen aller  Aufgaben im Umweltbereich, wie Wasserbereitstellung,  Abwasserentsorgung, Abfallverwertung und ‑entsorgung, Bodenschutz und Altlastensanierung, Verkehr, ökologisches und wirtschaftliches Gewässermanagement, Gewinnung erneuerbarer Energie, Luftreinhaltung, sozioökologische und sozioökonomische Zusammenhänge, umweltgerechtes Bauen, Umwelt- und Qualitätsmanagement.

Im Studium wird die Kompetenz vermittelt, umwelttechnisch relevante Vorgänge, Prozesse, Verfahren und Anlagen zu verstehen, sie mit wissenschaftlichen Methoden zu berechnen, auszulegen, zu bewerten, zu vergleichen und weiterzuentwickeln; diese Kenntnisse und das erarbeitete Wissen zu dokumentieren und zu kommunizieren. Ziel ist, dass anhand eines exemplarischen Vorgehens die Kompetenz vermittelt wird, sich das o.g. Verständnis auch eigenständig zu erarbeiten.