Wie ist das Studium auf­ge­baut?

Ein Studiengang besteht aus Modulen, die in der Prüfungsordnung festgelegt und im Modulhandbuch näher beschrieben sind. Inhaltlich und zeitlich macht es Sinn, diese Module in einer bestimmten Reihenfolge zu studieren. Für jeden Studiengang gibt es einen Musterstudienverlaufsplan, der Ihnen eine idealtypischen Verlauf zeigt. Wenn Sie so studieren, können Sie das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren. Nicht immer ist dies möglich, daher kann es zu individuellen Abweichungen von dem vorgeschlagenen Ablauf kommen.

Bei der Planung sollten Sie beachten, dass nicht jedes Modul im Winter- und Sommersemester angeboten wird und dass einige Module zwingend aufeinander aufbauen oder sonstige Teilnahmevoraussetzungen beinhalten. Die Studienfachberatung unterstützt bei der individuellen Gestaltung Ihres Studiums.

Mus­ter­stu­di­en­plan

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Mo­der­ne Stu­di­en­for­men

Neben dem inhaltlich europaweit einmaligen Lehrangebot geht der Studiengang auch neue Wege in der Lehre, um den Studierenden die Fachkenntnisse und Fertigkeiten praxisnah und selbstbestimmt zu vermitteln.

Lehrformen sind neben der klassischen Vorlesung
-Projektarbeiten zu selbstgewählten Themen (allein oder in Gruppen)
-Praktika im Labor und auf dem Feld
-Exkursionen (Tagesexkursionen und eine einwöchige Auslandsexkursion)
-Studentische Referate und Tutorien
-Konferenzen mit Gastreferent*innen

Stu­di­en­ab­lauf

Das Studium be­steht aus

- Grundlagenmodulen aus dem Bereich Landwirtschaft (27%)
- Grundlagenmodulen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaft (10%)
- Grundlagen der Mathematik, Statistik und den Naturwissenschaften (12%)
- Methodische Module (5%)
- Wahlpflichtmodule (30%)
- Berufliches Praktikum (11%)
- Abschlussarbeit (5%)

Das Grundstudium verzahnt die wissenschaftlichen Grundlagenfächer der Agrarwissenschaft mit den angewandten landwirtschaftlichen Fächern. Dadurch werden die Zusammenhänge deutlicher. Ökologische Fragestellungen werden mehr als sonst in Agrarstudiengängen üblich, in den Mittelpunkt gerückt.

Die Hauptstudienphase besteht aus sieben Wahlpflichtmodulen, die Sie aus einem Modulkatalog von über 40 Modulen auswählen können.  Dies bietet Ihnen einen individuellen Spielraum, sich entweder weiterhin breit auszubilden oder einen eigenen Schwerpunkt zu setzen.

Studierende sollen an forschendes Lernen herangeführt werden und problemorientiertes, interdisziplinäres Vorgehen erlernen. Weiterhin sollen Schlüsselqualifikationen wie Kommunikation, Übernahme von Verantwortung, vernetztes Denken und Teamfähigkeit geschult werden.

In einzelnen oft praxisbezogenen Seminaren werden im Verlauf des Studiums spezielle Aspekte der Ökologischen Landwirtschaft und verwandter Disziplinen sowie Methoden und Sprachen erarbeitet, z.B. Bodenkundliche Übungen, Wildnispädagogik, Geflügelfütterung oder Fachenglisch.

Die Studierenden werden durch konkrete Aufgabenstellungen und praktische Mitarbeit in Betrieben oder anderen Einrichtungen der Berufspraxis an die spätere berufliche Tätigkeit herangeführt. 

Die Bachelorarbeit hat eine Bearbeitungszeit von acht Wochen. In der Regel findet eine inhaltliche Auseinandersetzung über ein Thema nach Wahl mittels wissenschaftlicher Literatur statt. Im Kolloquium wird die Arbeit 20-25 Minuten präsentiert und von den Prüfenden Fragen gestellt.

Es besteht die Möglichkeit im Dualen Studium Landwirtschaft gleichzeitig die landwirtschaftliche Gehilfenprüfung abzulegen.

In­for­ma­ti­ons­ta­ge

Der Fachbereich bietet zusammen mit der studentischen Fachschaft regelmäßig Informationstage an, an denen Sie sich vor Ort ein genaueres Bild von einem Studium am Fachbereich 11 - Ökologische Agrarwissenschaften machen können.

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