Berufsperspektiven

Die Absolvent*innen werden vorbereitet auf Dozent*innen-Tätigkeiten einerseits an beruflichen Schulen des Sozialen: Dazu zählen z.B. die Ausbildung zum*r Sozialassistent*in und die Ausbildung zum*r Erzieher*in. Dabei ist es möglich, sowohl an staatlichen als auch an privaten und konfessionell gebundenen Schulen tätig zu werden. Andererseits wird vorbereitet auf Tätigkeiten in der Fort- und Weiterbildung der Sozialen Arbeit, insbesondere der Kinder- und Jugendhilfe. Der Masterstudiengang gibt darüber hinaus die Möglichkeit, vertiefende Kenntnisse für die Arbeit mit sozialstrukturell benachteiligten Kindern und Jugendlichen in schulischen Kontexten zu erlangen, beispielsweise für eine Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) oder im Förderprogramm "Praxis und Schule" (PuSch) des Landes Hessen. Schließlich kann der erfolgreiche Abschluss des Masters für den Zugang zur Promotion und damit einer Tätigkeit im wissenschaftlichen Feld dienen.

 Es handelt sich zwar nicht um einen Lehramtsstudiengang, aber mit dem erfolgreichen Abschluss als "Master Sozialpädagogik in Aus-, Fort- und Weiterbildung" können die Absolvent*innen an Schulen tätig werden. Darüber hinaus können sich die Absolvent*innen auf einen Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst (das sog. Referendariat) bewerben. Dabei sind - wie üblich im Bereich des Lehramtes - bundeslandspezifische Regelungen zu beachten, so dass wir hier empfehlen, sich früh über Zugangsbedingungen zu informieren, falls bereits während des Studiums Anforderungen zu beachten sind. Für das Land Hessen gilt "Sozialpädagogik" seit vielen Jahren als Mangelfach, so dass eine Bewerbung möglich ist. Weitere Infos gibt die Hessische Lehrkräfteakademie:

Berufsaussichten

Die Arbeitsmarktperspektiven sind aufgrund

  • der gestiegenen Bedeutung der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung,
  • der qualitativ veränderten und gestiegenen Anforderungen an das Fach- und damit auch das Lehrpersonal in sozialpädagogischen Ausbildungsgängen sowie
  • des zu erwartenden  Ersatz- und Erweiterungsbedarfs in Ausbildungsstätten

als gut einzuschätzen.

Die absehbare Erweiterung des Betreuungsangbotes im Hort-Bereich dürfte die Anzahl der Ausbildungsplätze und damit die Nachfrage nach Lehrkräften in diesem Bereich erhöhen. Zur kontinuierlichen (Weiter-)Qualifizierung ist erwartbar, dass der Fort- und Weiterbildungssektor nicht nur in der Frühen Bildung, sondern auch in der Kinder- und Jugendhilfe, weiter qualitativ und quantitativ ausgebaut wird.