An­schrei­ben auf Eng­lisch

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einige Tipps, die Sie beim Verfassen Ihres englischsprachigen Anschreibens im Vergleich zu einer deutschsprachigen Bewerbung beachten sollten.

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Be­son­der­hei­ten ei­nes eng­li­schen Be­wer­bungs­an­schrei­ben

  • Die Motivation für den jeweiligen Arbeitgeber zu arbeiten ist wichtig, aber sollte nicht länger als ein Satz lang sein. Hingegen liegt der Fokus auf der eigenen Person und den persönlichen Fähigkeiten.
  • Im ersten Absatz werden immer die Länge und der Ort des Arbeitsverhältnisses/ Praktikums erwähnt. Da viele größere Unternehmen dezentral arbeiten, ist die Angabe von ‘was’, ‘wo’, ‘wie lange’ und ‘welche Abteilung‘ wichtig.
  • Es ist wichtig in englischen Anschreiben eine sehr aktive Sprache zu verwenden. Es gibt viele Listen dieser sogenannten 'Action Verbs', die in englischen Anschreiben verwendet werden sollten. Das Office of Public Interest and Advising der Harvard Law School hat eine Liste mit 'Action Verbs' veröffentlicht.  
  • In englischen Anschreiben wird der Begriff 'Attachments' (Anlagen) nicht verwendet.
  • Am Ende des Anschreibens – nach der Anfrage auf ein Vorstellungsgespräch – ist es wichtig, dem Leser für seine Zeit und Aufmerksamkeit zu danken. Meist wird dies direkter ausgedrückt als in deutschen Bewerbungen.

Din­ge, die beim Schrei­ben ei­nes An­schrei­bens zu be­ach­ten sind

1. Briefkopf (auch Kopfzeile möglich): Eigene persönliche Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail

2. Briefkopf: Adresse des Arbeitgebers, wobei die Kontaktperson an erster Stelle steht, gefolgt vom Namen des Unternehmens (ausgeschrieben)

3. Datum: Die Besonderheiten der britischen und der amerikanischen Schreibweise sind hier zu beachten.

4. Betreff: Stellenbezeichnung und ggf. Referenznummer (hervorgehoben)

5. Hauptteil:

  • Persönliche Anrede: "Dear Mr./Ms. X"
  • Der Text sollte in kurze Paragraphen gegliedert sein und inhaltlich aufeinander aufbauen:
    • Wenn es keine klaren Vorgaben gibt, wird zunächst die gewünschte Dauer, Einstiegszeitraum und Ort angegeben
    • Angaben zur akademischen Ausbildung (Namen der Universität ausschreiben und die Abschlussart angeben)
    • Arbeitserfahrungen
  • Soft Skills und weitere Qualifikationen wie Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse
  • Schlussformel: Anfrage für ein Vorstellungsgespräch und Grußformel (‚Best regards‘)

6. Unterschrift: Name unter die eingescannte Unterschrift setzen

Hin­wei­se und Tipps für das An­schrei­ben

  • Eine persönliche Anrede ist in jedem Fall besser und wirkt professioneller. Wenn es keinen eindeutigen Ansprechpartner gibt, sollte über E-Mail oder Telefon versucht werden, diese auskundig zu machen. Dies ist außerdem eine gute Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen und einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen.

  • E-Mail und Telefonnummer dürfen auf einem Anschreiben nicht fehlen.

  • Bei Bewerbungen für oder aus dem Ausland ist die Angabe der Ländervorwahl wichtig z. B. +49 für Deutschland.

  • Das Datum auf dem Anschreiben sollte aktuell sein.

  • Der Name des Arbeitgebers (z. B. des Unternehmens) muss ausgeschrieben werden.

  • Wenn der Studiengang eher unbekannt ist und der Titel nicht eindeutig ist, sollte der Studiengang kurz beschrieben werden.

  • Soft Skills sollten nicht einfach aufgelistet werden, sondern im Kontext beschrieben werden. Hilfreich ist es an dieser Stelle Bespiele anzuführen, die z. B. Selbständigkeit belegen.

  • Auch bei Bewerbungen für das Ausland wird um ein Vorstellungsgespräch gebeten, selbst wenn klar ist, dass ein persönliches Gespräch nicht stattfinden kann. Als Alternative werden meist Telefon- oder Skypegespräche durchgeführt.